Blackrock verklagt Deutsche Bank – „Wesentliche Pflichten“ als Treuhändler verletzt

Nachdem sich die Deutsche Bank vergangene Woche mit dem US Justizministerium auf eine Strafzahlung in Höhe von 7,2 Milliarden Dollar geeinigt hat, hat nun ein New Yorker Gericht eine Klage von Blackrock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, sowie der Allianz-Tochter Pimco gegen die Deutsche Bank in den meisten Punkten zugelassen.

Die Deutsche Bank kaufte Anfang des Jahrtausends US-Immobilienhypotheken, kombinierte diese zu neuen Finanzprodukten (Wertpapieren), verkaufte diese unter anderem an ihre beiden Großaktionäre Blackrock und Pimco und verwaltete sie weiterhin treuhänderisch. Der Bank wird nun vorgeworfen über die finanzielle Überlastung amerikanischer Immobilienkreditnehmer informiert gewesen zu sein und somit seine Kunden nicht über bestehende Risiken aufgeklärt zu haben. Als die Kreditnehmer ihre Zahlungen nicht mehr leisten konnten, fielen die Kredite aus und die Wertpapiere verloren ihren Wert. Blackrock und Pimco, welche Wertpapiere im Gesamtwert von 2,6 Milliarden Dollar erstanden hatten, ist hierdurch ein großer finanzieller Schaden entstanden, weshalb beide von der Deutschen Bank entschädigt werden wollen. Der Fall wird am 2. Februar weiter verhandelt.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/us-gericht-laesst-blackrock-klage-gegen-deutsche-bank-zu-a-1131505.html

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Klagen-in-den-USA-Deutsche-Bank-wird-US-Milliardenklage-von-Grossinvestoren-nicht-los-5289539

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