Glencore für den Klimawandel: Kohleabbau soll intensiviert werden

 Während die UN sich auf ein neues Klimaabkommen in Paris vorbereiten und sogar die G7 erstmals deutliche Zeichen zur Eindämmung des Klimawandels gesetzt haben, nutzt Glencore die niedrigen Kohlepreise, um weitere Minengebiete zu erwerben.1

Kohle sei nach Glencore auch weiterhin das billigste Mittel, um Energie zu erzeugen. Trotz der derzeitigen Flaute ist sich die Firma sicher, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren vor allem in sogenannten Entwicklungsländern steigen wird. Durch Kohleenergie könnten sich Menschen aus der Armut befreien. Kohlegegner würden dies ignorieren, so Peter Freyberg, der Mann für Kohle bei Glencore.2

Die Kohleindustrie ist einer der größten Treiber des Klimawandels, dessen verheerende Folgen schon jetzt nicht mehr absehbar sind. Bereits spürbare Folgen wie Dürren oder Überschwemmungen treffen vor allem den globalen Süden – und damit die Menschen, denen Peter Freyberg einen Weg aus der Armut durch Kohle verspricht. Durch Kohle geht es einzig für Glencore aufwärts – bei den Profiten.


  1. http://www.reuters.com/article/2015/06/04/glencore-coal-idUSL3N0YQ2TA20150604 (aufgerufen am 11. Juni 2015) []
  2. http://www.ft.com/cms/s/0/0fd53cee-0a72-11e5-a6a8-00144feabdc0.html#axzz3ckGvN4Zg (aufgerufen am 11. Juni 2015) []