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Shell´s Ölbohrungen in der Arktis wieder auf dem Tisch

 Im Mai 2015 hat die US Regierung dem Ölkonzern Royal Dutch Shell erneut die Erlaubnis erteilt, in der Arktis nach Öl zu bohren. Eine schon erteilte Erlaubnis war nach erheblichen technischen Schwierigkeiten des Konzerns zurückgezogen worden. 2012 hatte der Konzern erste Probebohrungen unternommen, die aber wegen der extremen Wetterbedingungen abgebriochen werden mussten.

Zwar sind noch weitere Genehmigungen einzuholen, doch gilt die Zustimmung seitens der Regierung als die größte Hürde für Shell, die erste Bohrungen nun wieder für diesen Sommer ankündigen.

Bohrungen in der Arktis bergen ein unkalkulierbares Risiko für das sensible Ökosystem; abgesehen von den CO2 Emissionen, die dieses Rohöl verursachen würden, müssen Banken und andere Investoren jetzt deswegen klar Stellung beziehen und von ihren Kunden ein Stop dieser Bohrungen fordern.

 

Weitere Informationen in der Süddeutschen Zeitung, der New York Times und der BBC.