Zinkpreismanipulation – Klage gegen Goldman Sachs, JP Morgan Chase, GlencoreXstrata und LME

Den US-Großbanken Goldman-Sachs, JP Morgan Chase, dem Rohstoffhändler Glencore Xstrata und der Londoner Metallhandelsbörse LME wird vorgeworfen, Zinkpreise manipuliert zu haben.

Duncan Galvanizing, eine der ältesten Verzinkungsfirmen der USA, wirft den Unternehmen und Investoren vor, die Zinkpreise durch künstliche Wartezeiten und unnötige Transporte willentlich in die Höhe getrieben zu haben. Seit 2010 hätten die Unternehmen die Preise manipuliert1. LME antwortete auf eine Anfrage zu einer Stellungnahme zunächst nicht. Goldman Sachs kündigte an, gegen die Klage vorzugehen2.

Die Preise für Zink sind, genauso wie die Aluminiumpreise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Auch wegen der Manipulation von Aluminiumpreisen laufen in den USA 26 Einzelklagen.

 

Lesen Sie hier mehr zu Preisabsprachen zwischen Goldman Sachs, JP Morgan Chase und GlencoreXstrata


  1. Handelsblatt: US-Großbanken wegen überhöhter Zinkpreise verklagt. Verfügbar unter: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/manipulation-us-grossbanken-wegen-ueberhoehter-zinkpreise-verklagt/9943516.html. Zuletzt überprüft am 27.05.2014 []
  2. Luzerner Zeitung: Banken sollen Zinkpreise künstlich aufblähen. Verfügbar unter: http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/wirtschaft/wirtschaft-sda/Banken-sollen-Zinkpreise-kuenstlich-aufblaehen;art46442,376827. Zuletzt überprüft am 27.05.2014. []
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