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BP: Von der Katastrophe zurück ins Geschäft

Der britische Öl-Konzern BP darf sich wieder an Vertragsausschreibungen für Öl- und Gasprojekte in den USA beteiligen. Nach der Offshore-Katastrophe auf der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko, bei dem im April 2010 elf Menschen ums Leben kamen und rund 4,9 Millionen Barrel Öl ungebremst ins Meer gelangten, wurde beschlossen, dem Konzern vorerst keine neuen Aufträge zu erteilen. Laufende Projekte durften jedoch weitergeführt werden. Die US-Umweltbehörde „Environmental Protection Agency“ (EPA) hob dieses Verbot vom November 2012 nun auf. Im Gegenzug wird eine Klage des Öl-Riesen gegenüber der US-Regierung aufgrund des Ausschlusses vom Öl- und Gasgeschäft fallen gelassen.

Somit darf BP bereits wenige Jahre nach der gravierendsten Ölpest der US-Geschichte neue Verträge für die Ölförderung im Golf von Mexiko abschließen. Die neuen Projekte sollen allerdings an Sicherheitsstandards, Bedingungen zur Unternehmensführung und an ethische Richtlinien geknüpft werden.

Einen Artikel dazu aus der Süddeutschen Zeitung finden Sie hier.

Außerdem hier ein englischer Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.