Erste Firmen zahlen für Opfer von Rana Plaza

Nach dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch wurde mit Hilfe von Gewerkschaften und Arbeitergruppen der „Rana Plaza Donors Trust Fund“ ins Leben gerufen. Bei dem Unglück kamen im April letzten Jahres mehr als 1100 Menschen ums Leben. Ziel des Fonds ist die Entschädigung der Opfer, deren Angehörigen, sowie der Überlebenden. Bisher beteiligten sich lediglich fünf Firmen an dem 40 Mio. $ Fond, darunter El Corte Ingles und Inditex (Zara, Mango). Arbeitergruppen ermahnen nun weitere Unternehmen wie Walmart oder Primark, die direkt mit Rana Plaza in Verbindung gebracht werden, ebenfalls in den Fonds einzuzahlen. Aufgrund des riesigen Volumens der Textilindustrie sollten laut der internationalen Koordinatorin der „Clean Clothes Campaign“ Ineke Zeldenrust auch Textilkonzerne zum Fonds beitragen, die nicht direkt im Zusammenhang mit dem Unglück stehen.
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Außerdem hier ein Online-Artikel aus der New York Times mit weiteren Informationen.