EU-Kommission begünstigt Fracking

Mit einem Positionspapier ebnet die EU-Kommission Fracking den Weg. Statt strengerer, gesetzlicher  Umweltauflagen will die Kommission unverbindliche Mindestanforderungen. Diese sehen eine Prüfung der ökologischen Auswirkungen an der Förderstelle und die Veröffentlichung wesentlicher Daten vor. Die EU-Kommission kommt damit Großbritannien entgegen, das sich  Arbeitsplätze, Wachstum und eine unabhängige Energiequelle von der Förderung verspricht. Sanktionen sind nicht vorgesehen.

Fracking ist eine umstrittene Form der Schiefergasförderung, bei der mit hohem Druck Tiefbohrungen durchgeführt werden, damit das Erdgas entweichen kann. Im Einsatz sind dabei unter anderem Chemikalien, Kritiker befürchten deswegen ein unvertretbares Umweltrisiko durch die Kontaminierung von Grundwasser.

In Großbritannien boomt das Geschäft bereits, auch der französische Energieriese Total steigt nun ein. Die großen Erdgasunternehmen in Deutschand sind Wintershall (Tochterunternehmen von BASF), Exxon, RWE Dea, EWE und VNG. Auch der Chemiekonzern BASF tritt aktiv für Fracking ein.  

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