Arbeitsrechtverstöße bei Zulieferern des Barbie-Herstellers Mattel

In einem neuen Report berichtet die NGO China Labor Watch über Arbeitsrechtverstöße in 6 Fabriken, die Spielzeuge für die Firma Mattel herstellen. Die NGO deckte einige ethische und rechtliche Verletzungen, wie Diskriminierung und Umweltverschmutzung, auf. Am kritischsten wird jedoch die Arbeitsrechtsituation eingestuft: Die Fabriken kürzen die Löhne und Vergünstigungen der Arbeiter. So würden Überstunden nicht bezahlt, mit Arbeitsstunden getrickst und Sozialversicherungsrechte verletzt. Innerhalb von einem Jahr soll den Arbeitern so 8-11 Millionen US Dollar unterschlagen worden sein. Der Verhaltenskodex der Firma fordert eigentlich die Einhaltung lokaler Gesetze und eine faire Behandlung der Arbeiter.

Die NGO behauptet, dass Mattel durch ihre Forderungen diese Behandlung unterstützt. China Labor Watch wirft dem Unternehmen zudem vor, von den Verletzungen zu wissen und trotzdem nicht dagegen zu unternehmen.

 Wer investiert in Mattel?

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