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Shell faces Nigerian oil spill compensation claims

Diese Woche beginnen Verhandlungen mit Royal Dutch Shell und der Lokalbevölkerung über Ölverschmutzungen in Nigeria. Die lokale Bevölkerung fordert dabei über 150 Millionen US Dollar Schadensersatz. Die Klagenden behaupten, dass durch die Ölverschmutzung ihre Existenzgrundlage zerstört wurde. Shell hat bereits zugegeben, dass die Lecks durch Korrision in der Pipeline verursacht wurden und dass die Verschmutzung mehr als 100 Tage andauerte. Shell hält jedoch die Anzahl der Betroffenen und ihre Forderungen für viel zu hoch. Es besteht außerdem Uneinigkeit darüber, wieviele Barrel Öl ausgelaufen sind: Während sich Shells Berechnungen auf 4,100 Barrel belaufen, liegt die Einschätzung der Klagenden bei 600,000. Die Anwälte von Leigh Day, die mehr als 13,000 der Klagenden repräsentieren, erwarten keine schnelle Einigung. Sollten die Verhandlungen scheitern, ist es wahrscheinlich, dass der Fall vor dem Hohen Gericht in London verhandelt wird.

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