„Schmutzige Hand“: Ecuador initiiert internationale Kampagne gegen Chevron

Der ecuadorianische Präsident, Rafael Correa, hat am Samstag den Start einer internationalen Kampagne gegen Chevron mit dem Namen “Die schmutzige Hand von Chevron” angekündigt.  Er möchte internationale Persönlichkeiten einladen, ihre Hände in die ehemaligen Öl- und Teerförderstellen der Firma zu tauchen und damit zeigen, dass diese von Chevron nie gereinigt wurden. Die Kampagne ist Bestandteil eines schon länger andauernden Streits der beiden Parteien: Indigene Gemeinschaften warfen der Firma, die damals noch Texaco hieß, nach ihrem Abzug 1992 vor, den Regenwald kontaminiert zu haben. Ein ecuadorianisches Gericht verurteilte Chevron 2011 zu einer Entschädigungszahlung von 19 Milliarden US-Dollar. Chevron hat vor internationalen Gerichten Widerspruch eingelegt und behauptet, Ecuador hätte weiter an den Quellen gearbeitet und die Verschmutzung selbst verursacht. Ecuador hat nun eine Klage beim internationalen Gerichtshof in Den Haag wegen der Verletzung des bilateralen Investitionsschutzabkommen zwischen den USA und Ecuador eingereicht.

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