H&M goes Africa – Billigproduktion in China wird den Schweden zu teuer

Der schwedische Modekonzern H&M plant einen Teil seiner Textilien künftig in Äthiopien herzustellen. Die ersten Testbestellungen wurden schon vorgenommen und die Massenproduktion kann ab dem Frühjahr 2014 erfolgen. Grund für den Wechsel sind die Produktionskosten: Während man in China in den letzten Jahren teils unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren ließ und Lohndumping betrieb, steigen dort jetzt die Löhne und bedrohen die Profite des schwedischen Modehauses. Da trifft es sich gut für H&M, dass die Lohnkosten in Äthiopien nur halb so hoch sind wie in China. Von den Kostenreduzierungen profitieren besonders die Investoren von H&M.

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