Comic Relief profitiert von umstrittenen Firmen

Wie Sunday People und OpenWorld News aufdeckten, profitiert die britische Wohltätigkeitsorganisation Comic Relief, Gründer des Red Nose Day, von einer 14 Millionen Pfund Beteiligung an dem Invesco Perpetual High Income Fund. Die große Kontroverse hierbei ist, dass Invesco für Investitionen in Unternehmen mit sittenwidrigen Verhalten kritisiert wird, welche von Comic Relief’s eigenen Projekte angegriffen werden. Invesco investiert unter anderem in die Pharmaunternehmen AstraZeneca und GlaxoSmithKline, die beschuldigt werden medizinische Studien in Indien durchzuführen, ohne die Teilnehmer ordnungsgemäß aufzuklären. In dieser Gegend sind mehrere Comic Relief Projekte von der pharmazeutischen Ausbeutung betroffen. Des Weiteren investiert Invesco in die Rüstungsfirma BAE Systems. Dies verdeutlicht Comic Reliefs doppelseitige moralische Motivation, wenn man ihre Grundsätze mit ihren Investitionsverhalten vergleicht. Auf der einen Seite Leute in Not helfen aber gleichzeitig in Rüstungsfirmen oder Pharmaunternehmen investieren.

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