Investoren setzen sich für mehr Transparenz in der kanadischen Bergbauindustrie ein

Korruption ist ein großes Problem im Bergbausektor. Jährlich werden Millionen von Dollar Schmiergeld an Regierungen der Länder gezahlt, in denen die Firmen Ressourcen abbauen. Dieses Geld ist meist die Haupteinnahmequelle für Regierungsoberhäupter und hilft ihnen ihren Machtapparat auszubauen und das meist repressive Regime zu stärken. In solchen Situationen tragen Unternehmen dazu bei, dass sich die Situation der Bevölkerung sich durch wirtschaftliche Öffnung nicht verbessert oder sogar verschlechtert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken haben die USA und die EU Gesetze eingeführt, die Firmen dazu verpflichten, den Betrag und das Zielland von Zahlungen über 100 000 Dollar offenzulegen.
Eine Koalition von US-amerikanischen Investoren versucht jetzt die kanadische Regierung davon zu überzeugen ähnliche Gesetze zu erlassen. Die Investoren besitzen gemeinsam Anleihen in Höhe von 8,7 Billionen US Dollen. Unter anderen sind SNS Asset Management, Aviva Investors und F&C Management Vertreter der Koalition.
Ein Erfolg der Investoren würde zeigen, dass und wie verantwortungsbewusste Investoren ihre Position einsetzen können, um die Aktivitäten von Unternehmen positiv zu beeinflussen.

 

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