Weltinvestitionsbericht: Investoren setzen auf Entwicklungsländer, möglichst steuerfrei

Am Mittwoch veröffentlichte die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) ihren jährlichen Weltinvestitionsbericht. In Deutschland sind die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr stark eingebrochen, die Direktinvestitionen deutscher Unternehmen im Ausland hingegen gestiegen. Zwar ist das Investitionsniveau noch nicht so hoch wie vor der Krise, doch die UN-Wirtschaftsorganisation ist zuversichtlich, dass in den nächsten Jahren die weltweiten Investitionen steigen werden. Spitzenreiter als größter Investor und Investitionsempfänger bleiben die USA. Positiv bewerten die Verfasser des Berichts, dass erstmals Entwicklungsländer mehr Direktinvestitionen verbuchen als Industriestaaten. Die Autoren kritisieren aber stark, dass weiterhin hohe Summen über „Offshore“ – Finanzzentren investiert werden, da diese mit Steuererleichterungen locken.

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Hier können Sie auf den vollständige Bericht der UNCTAD zugreifen.

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