Geheime Uranminen im Kongo

Seit 2004 ist der Abbau von Uran im Kongo verboten. Seither schürfen zahlreiche Rohstoffunternehmen offiziell nur noch nach Kupfer und Kobalt. Der Uranabbau aber geht nach wie vor weiter, wenn auch illegal. Laut UN-Ermittlungen koordiniert der kongolesische Geheimdienst den Export des Urans in die Nachbarstaaten Sambia und Tansania. Von dort aus wird der strahlende Rohstoff dann in die Welt verschifft, unter anderem auch nach Nordkorea und Iran. Menschenrechtsaktivisten, die die illegalen Machenschaften der Uranminen im Kongo aufdecken und die Bevölkerung schützen wollen, leben gefährlich. Zu profitabel sind die Geschäfte mit dem Uran und zu weit reichen die Beziehungen der Unternehmer und Politiker im Kongo…

In die Kontroverse um den Uranabbau im Kongo ist auch der französische Atomkonzern AREVA verstrickt.

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Heute Abend, 06.06.2013 zeigt das WDR zu dem Thema den Film „Atomic Africa“ um 23.15 Uhr.

Am Montag, 10.06.2013 wird der Film im Rahmen einer öffentlichen Vorführung an der TU Berlin gezeigt. Der Regisseur Marcel Kolvenbach und Golden Misabiko, der Leiter der Afrikanischen Menschenrechtsorganisation Asadho werden ebenfalls dort sein und stehen für Fragen zur Verfügung.

Montag, 10.06.2013

TU-Berlin, Hauptgebäude

Straße des 17. Juni 135

Raum H 1028

Beginn 20 Uhr

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