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Opfer von Streumunition sind von der Deutschen Bank enttäuscht

Branislav Kapetanovic im Rollstuhl vor dem Deutschen Bundestag. | Bild: Foto und Copyright: Andreas Schoelzel.

Branislav Kapetanovic hat als Kampfmittelräumer in Serbien gearbeitet, bis er von einer BLU-97 Streumunition sehr schwer verletzt wurde und nur mit Glück überlebte. Er ist heute Sprecher der Internationalen Kampagne gegen Streumunition und engagiert sich für ein weltweites Verbot dieser Waffen. Am 24.05.2011 redete er mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages über ein Investmentverbot für Streumunition. Am 26.5.2011 sprach Kapetanovic zu den Aktionären und Vorständen der Deutschen Bank und bat diese auf Investments in Streumunition zu verzichten. Deutsche Bank-Chef Ackermann antwortete damals Branislav Kapetanovic er könne sich gut vorstellen, dass die Bank aus dem Geschäft mit Streumunition aussteigt und bestätigte den Ausstieg dann am 2.2.2012 gegenüber der ARD Tagesschau.

Heute, nachdem Facing Finance aufdeckte, dass die Deutsche Bank immer noch in Hersteller von Streumunition investiert ist, sagt Kapetanovic: „ Ich bin vom Wortbruch der Deutschen Bank sehr enttäuscht.“