Rio Tinto: Mangelhafte Aufklärung über Gesundheitsrisiken in Uranmine

Umwelt- und Sicherheitsverletzungen in Namibia

Einem Bericht der niederländischen Nichtregierungsorganisation SOMO zufolge werden Uranminenarbeiter in der Rössing-Mine in Namibia noch immer nicht ausreichend über gesundheitliche und ökologische Auswirkungen des Uranabbaus informiert. Radongas, das die Arbeiter einatmen, ist radioaktiv und schädlich. Die Strahlung kann Krebsbildung, Fehlgeburten und chronischen Erkrankungen der Lungen, Augen und Haut auslösen.

Gleichzeitig bietet die Regierung Konzernen weiterhin Konzessionen für ihre Bergbauarbeiten an. Die Vorteile solcher Konzessionen seien laut Bericht aber schwierig einzuschätzen. Für viele afrikanische Länder bleiben die Einkünfte aus dem Uranabbau von multinationalen Konzernen trotz des hohen derzeitigen Weltmarktpreises von Uran minimal, unsicher und wechselhaft.

Die Rössing-Mine nahe der Stadt Arandis gehört zu 68,6 % zur anglo-australischen Bergbaugruppe Rio Tinto.

Lesen Sie mehr zum Thema unter folgenden Links:

Studie von Somo (Radioactive Revenues, 2011, en)

Artikel von SOMO (en)