Waffenverkäufe der Top 100 Rüstungsunternehmen steigen im dritten Jahr in Folge auf Rekordniveau

 Multimission UGV Rheinmetall | Bild (Ausschnitt): © Facing Finance 2017

Der Jahresbericht 2018 des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) zeigt, dass die Waffenverkäufe der Top 100 Rüstungsunternehmen im dritten Jahr in Folge gestiegen sind. Das Wachstum betrug 2,5% im Vergleich zum Vorjahr 2016 und bringt den Gesamtwert der Waffenverkäufe auf $398,2 Mrd. Seit Beginn der Erhebung im Jahr 2002 stiegen die Waffenverkäufe der Top 100 Rüstungsunternehmen damit um 44% an.   ... →

Pressemitteilung: Deutsches Geld für Kriege im Nahen und Mittleren Osten

  • Großbanken unterstützen laut neuer Recherche Rüstungsfirmen, die in aktuelle Kriegsgebiete wie den Jemen exportieren
  • Auch Vermögensverwalter wie DWS und Deka profitieren massiv
  • Richtlinien der Finanzbranche schließen solche Rüstungsfirmen nicht aus

(Berlin, 18.7.2018) Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.   ... →

Publikationen zu Banken und Waffen

Dirty Profits: Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Kriesengebiete

Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.

Zu diesem Ergebnis kommt die heute veröffentlichte Studie „Dirty Profits – Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete“ der Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald.   ... →

Plötzliches Umdenken bei der Investition in Waffenhersteller?

 Halbautomatische Pistole produziert von Sturm Ruger | Bild (Ausschnitt): © Sturm, Ruger & Co. Firearms [CC BY-SA 3.0] - Wikimedia

Nach dem jüngsten Amoklauf von Parkland vor einem Monat kommt es nun auch in der Finanzwelt langsam zu einem Umdenken. So kündigte BlackRock an, Gespräche mit den Herstellern von Handfeuerwaffen zu führen, um höhere Transparenz und Sicherheit zu schaffen. BlackRock ist der größte Finanzdienstleister der Welt und verwaltet ein Vermögen von ungefähr sechs Billionen US-Dollar. Zusätzlich hat das Unternehmen seine Kunden über ihre Investments in Waffenunternehmen aufgeklärt und ihnen Alternativen angeboten, sowie die Einrichtung von Fonds ohne Waffenbeteiligung angekündigt.Damit steht BlackRock nicht alleine da: Auch State Street Global Advisers (SSGA) möchte seinen Einfluss nutzen, um einen verantwortungsvolleren Umgang mit zivilen Feuerwaffen voranzubringen.   ... →

Die Waffen meiner Bank: Einladung zur Studienvorstellung und Podiumsdiskussion am 7. April um 11:30 Uhr

„Die Waffen meiner Bank“:  NGOs präsentieren neue Verbraucherbroschüre zu Rüstungsgeschäften deutscher Banken

Datum: 7. April 2016, 11:30-14:30 Uhr
Ort: Kalkscheune, Johannisstr. 2, 10117 Berlin

Hunderttausende sind in jüngster Vergangenheit durch die Kriege in Syrien, Irak und dem Jemen gestorben. Die waffenbank-001Waffenlieferungen deutscher und internationaler Rüstungsfirmen in die Konfliktzonen dieser Welt haben nicht nur zur Ausrüstung involvierter Staaten, sondern auch zu Armut, Flucht und Vertreibung beigetragen.
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Wal Mart verkauft Schusswaffen für Kinder

Der US-Konzern Wal Mart bietet in vielen seiner Filialen Waffen für Kinder an. Um schon die kleinsten US-Bundesbürger an den Gebrauch von Schusswaffen zu gewöhnen, sind die Gewehre in kindergerechten Hellblau- und Rosatönen gehalten. Der Hersteller Crickett wirbt auf seiner Internetseite und in einem Werbevideo mit dem Slogan  „Mein erstes Gewehr“.

Zwar soll der Gebrauch nur unter Beaufsichtigung der Eltern stattfinden, doch immer wieder kommt es zu Unfällen.   ... →