Plötzliches Umdenken bei der Investition in Waffenhersteller?

 Halbautomatische Pistole produziert von Sturm Ruger | Bild (Ausschnitt): © Sturm, Ruger & Co. Firearms [CC BY-SA 3.0] - Wikimedia

Nach dem jüngsten Amoklauf von Parkland vor einem Monat kommt es nun auch in der Finanzwelt langsam zu einem Umdenken. So kündigte BlackRock an, Gespräche mit den Herstellern von Handfeuerwaffen zu führen, um höhere Transparenz und Sicherheit zu schaffen. BlackRock ist der größte Finanzdienstleister der Welt und verwaltet ein Vermögen von ungefähr sechs Billionen US-Dollar. Zusätzlich hat das Unternehmen seine Kunden über ihre Investments in Waffenunternehmen aufgeklärt und ihnen Alternativen angeboten, sowie die Einrichtung von Fonds ohne Waffenbeteiligung angekündigt.Damit steht BlackRock nicht alleine da: Auch State Street Global Advisers (SSGA) möchte seinen Einfluss nutzen, um einen verantwortungsvolleren Umgang mit zivilen Feuerwaffen voranzubringen.   ... →

Europäische Firmen sind in kontroverses Belo Monte Damm Projekt verwickelt

Der Bau des Belo Monte Damms wird wegen Umweltschäden, Umsiedlungen und wegen der Entziehung der Lebensgrundlage von 40.000 Menschen kritisiert. Bisher ist man jedoch davon ausgegangen, dass die brasilianische Regierung hautpsächlich in das Projekt investiert ist. Ein Report hat nun enthüllt, dass ausländische Firmen und Finanzinstitutionen, darunter auch europäische, indirekt 10 Prozent des Pojektes besitzen. Zu den Investoren gehören unter anderem Blackrock, Vanguard, Norges Bank und die Allianz.   ... →