Vale an weiterem Dammbruch in Brasilien beteiligt – mehr als 300 Tote befürchtet

 Dam break in Brumadinho | Bild (Ausschnitt): © TV NBR [CC BY 3.0] - Wikimedia Commons

Am Freitag dem 25. Januar brach ein Damm der Córrega de Feijão Mine in der brasilianischen Kleinstadt Brumadinho. Die folgende giftige Schlammlawine forderte bereits 121 Todesopfer, weitere 226 Menschen werden noch immer vermisst. Die Schlammlawine begrub unter anderem eine nahegelegene Kantine, in der Arbeiter gerade zu Mittag aßen.

Dieser Dammbruch ist nicht der erste im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais.   ... →

Samarco Mineração: Neueste Entwicklungen im „Dammbruch-Verfahren“

 

Im November 2015 bricht ein Damm des Bergbauunternehmens Samarco und tötet 17 Menschen, verletzt 16 schwer und zerstört mehrere Dörfer völlig. Über zwei Jahre nach Brasiliens bisher größter Umweltkatastrophe können die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe für die Betroffenen immer noch nicht vollständig abgeschätzt werden.

Im März 2016 hatten Samarco und die Trägergesellschaften des Joint Ventures Vale und BHP Billiton mit der brasilianischen Regierung und den betroffenen Bundesstaaten eine Vereinbarung unterzeichnet (siehe hierzu unseren letzten Dirty Profits Bericht 6 und den damaligen Bericht auf unserer Website).   ... →

Brasilianisches Gericht stoppt Vales Nickelabbau am Amazonas wegen Flusskontaminierung

Nach einem Gerichtsbeschluss des brasilianischen Bundesgerichtes vom Freitag, den 14. August 2015, muss der weltweit führende Nickel- und Eisenerz-Produzent Vale seine Aktivitäten in der Onça Puma-Nickelmine im Nordwesten Brasiliens vorerst einstellen.
Das Gericht reagierte damit auf einen Antrag der Staatsanwaltschaft der brasilianischen Stadt Redenóao, die indigenen Dörfer der Ethnie Xikrin für die durch die Mine entstanden Kontaminierung des Flusses zu entschädigen.   ... →

Río Tinto verklagt Vale wegen Korruption

Die beiden Bergbauunternehmen Río Tinto und Vale stehen sich im Kampf um Schürfrechte für Eisenerz im westafrikanischen Land Guinea gegenüber. Bei Simandou handelt es sich um das größte, noch unerschlossene Eisenerzvorkommen der Welt.

Río Tinto, das seit 1997 Konzessionen für vier Blöcke in Simandou inne hatte, verlor 2008 zwei davon, weil es nicht die vertraglich zugesicherten Investitionen getätigt hätte.   ... →

Münchener Rück weiter in Kritik wegen Beteiligung an Belo Monte Staudamm

Die Münchener Rückversicherungs- Gesellschaft (Munich Re) unterstützt weiterhin das hochumstrittene Staudammprojekt Belo Monte im brasilianischen Regenwald.

Dies kritisierten Nichtstaatliche Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung am 25. April (1). Die hohe Beteiligungssumme von 25% an Rückversicherungen mache das Unternehmen mitverantwortlich für die katastrophalen Folgen des Staudammbaus (2). Obwohl das Unternehmen sich als nachhaltig agierend präsentiere, so die Gegner, würde es durch die Absicherung des Projekts gegen internationale Richtlinien und seine eigenen Prinzipien verstoßen (3).   ... →

Videos zu Menschenrechtsverletzungen in Cateme, Mosambik

Justica Ambiental, eine der Mitgliedsorganisationen von Facing Finance in Mosambik, hat drei Videos über Menschenrechts-verlerzungen im Dorf Cateme veröffentlicht. Die Menschen dreier Dörfer, die den Kohleminen von Vale weichen mussten, wurden nach Cateme umgesiedelt. Cateme liegt etwa 40 km vom nächst größeren Markt entfernt und bietet den Menschen keinen adäquaten Ersatz für ihre ehemaligen Dörfer.

Die Filme thematisieren die Verletzung von Menschenrechten in Cateme, so wie das Recht auf Nahrung, auf angemessenen Wohnraum und die freie Ausübung politischer Rechte (Videos von Peter Steudtner).   ... →