Tödliche Proteste führen zur Schließung von Vedantas Kupferhütte in Südindien

Die vom britischen Unternehmen Vedanta Resources Vedanta Resources betriebene Kupferhütte bei Tuticorin, einer südindische Stadt mit 320.000 Einwohnern, steht bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Kritik, in den umliegenden Dörfern erhöhte Krebsraten zu verursachen. Nisha Valderas, eine Anwohnerin, beschreibt die Situation eindrücklich: „Wenn du zum Arzt gehst, ist die erste Frage: Bist du von Tuticorin?“.   ... →

Rio Tinto zieht sich aus Pangunamine zurück und hinterlässt Kosten in Milliardenhöhe

 Panguna ruins  | Bild (Ausschnitt): © madlemurs [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

Die Panguna-Kupfermine auf der Insel Bougainville im pazifischen Ozean wurde von 1972 bis 1989 von der Tochtergesellschaft Bougainville Copper Ltd. (BCL) des Konzerns Rio Tinto betrieben und gehörte zu den erfolgreichsten Anlagen des Konzerns. Bougainville wurde, unter der Kolonialherrschaft Australiens, Papua Neuguinea zugeschlagen und verblieb dort auch nach dessen Unabhängigkeit 1975. Rund um die Mine entwickelten sich jedoch schwere Konflikte, aufgrund ihrer Gewinne einerseits und der Verursachung schwerer Umweltschäden andererseits.   ... →

Barrick Gold: 15,000 Liter Zyanid Leck in argentinischer Goldmine

Ein argentinisches Gericht hat eine Unterbrechung des Gold-Auswaschungsprozess in der von Barricks Gold betriebenen Veladero Goldmine für fünf Tage angeordnet. (Update: Aus Sicherheitsmaßnahmen soll die angeordnete Unterbrechung nun verlängert werden )
Laut des Gerichts soll in der Zeit festgestellt werden, ob der Ausfluss von 15,000 Litern Zyanid durch ein defektes Ventil am Sonntag, den 13. September Umweltschäden im die Mine verursacht hat, die in der argentinischen Provinz San Juan zur chilenischen Grenze liegt.   ... →

US Ölkonzern Anadarko Petroleum: Schadensersatzzahlung in Rekordhöhe

Aufgrund einer Vielzahl entstandener Umweltschäden in der Vergangenheit wurde nun der US Ölkonzern Anadarko Petroleum auf eine Rekordsumme von 5,15 Milliarden Dollar (3,75 Milliarden Euro) verklagt. Die US-Regierung erhebt die Entschädigungssumme, die ursprünglich auf über 20 Milliarden Dollar festgesetzt wurde, wegen des seit Jahren in Kritik stehenden Tochterunternehmens Kerr-McGee. In einem Zeitraum von 85 Jahren sollen 2.700 US-amerikanische Gebiete mit Chemikalien verseucht worden sein.   ... →

Europäische Firmen sind in kontroverses Belo Monte Damm Projekt verwickelt

Der Bau des Belo Monte Damms wird wegen Umweltschäden, Umsiedlungen und wegen der Entziehung der Lebensgrundlage von 40.000 Menschen kritisiert. Bisher ist man jedoch davon ausgegangen, dass die brasilianische Regierung hautpsächlich in das Projekt investiert ist. Ein Report hat nun enthüllt, dass ausländische Firmen und Finanzinstitutionen, darunter auch europäische, indirekt 10 Prozent des Pojektes besitzen. Zu den Investoren gehören unter anderem Blackrock, Vanguard, Norges Bank und die Allianz.   ... →