Thun-Bankengruppe macht sich die Welt Widdewidde wie sie ihr gefällt

  Bild (Ausschnitt): © geralt [CC0 Creative Commons] - pixabay

In wie weit sind Finanzinstitute an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig, wenn sie Firmen finanzieren, welche die allgemeinen Menschenrechte nicht achten? Diese Frage beantworten die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte seit dem Jahr 2011 genau.

Trotz dieser klaren Verankerung von Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten von Finanzinstituten zur Verhütung und Behebung von Menschenrechtsverletzungen, versuchen Bankkonzerne sich ihrer Verantwortung weiterhin zu entziehen.   ... →

Kampf um Steuermilliarden: NRW geht gegen internationale Großbanken vor

Mehr als 100 in- und ausländischen Banken wird vorgeworfen, seit etlichen Jahren und im großen Stil Steuern hinterzogen und den deutschen Staat auf diese Weise jährlich um Milliardeneinnahmen gebracht zu haben. Namhafte Branchenvertreter wie JP Morgan, Morgan Stanley, Barclays und HSBC, die UBS und die Pariser BNP sind offenbar in die sogenannten Cum-Ex-Deals verstrickt und werden nun von nordrhein-westfälischen Behörden genau untersucht.   ... →

Schadensersatzforderungen gegen UBS

Sparer verklagen den Schweizer Finanzkonzern UBS. Die Bank habe ihre Kunden falsch beraten, um sie zu Investitionen in selbst aufgelegte Anleihen des US-amerikanischen Territoriums Puerto Rico zu bewegen. Obwohl die Anfang August 2015 durch die Ratingagentur Moody’s verkündete Zahlungsunfähigkeit Puerto Ricos abzusehen war, wurde den UBS-Kunden die Investition zuvor als absolut sicher verkauft. Kundenanwälte sprechen deshalb von einem Betrug.   ... →

Millionenstrafe für UBS wegen Verstößen gegen US-Sanktionen

Erneut hat es in den USA einen Vergleich mit einer Großbank gegeben: Am 27. August akzeptierte die Schweizer UBS die Zahlung von 1,7 Millionen US-Dollar als Strafe für die Umgehung von US-Sanktionen. Von 2008 bis 2013 hatte die Bank 222 Transaktionen in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar für einen Kunden in Zürich ausgeführt, der seit 2001 auf mehreren Anti-Terrorlisten verschiedener Länder und Organisationen geführt wurde.   ... →

Grupo Mexico: Wasserverseuchung durch Schäden im Auffangbecken

Am 7. August 2014 sickerten rund 40,000 Kubikmeter Abwasser, welches mit Säure versetztes Kupfersulfat und Schwerminerale enthielt, von einer nordmexikanischen Kupfermine in zwei Flüsse. Diese liegen nur etwa 40km von der US-Grenze entfernt. Der Ursprungsort dieses toxischen Lecks war die Buenavista Kupfer Mine in Cananea Sonora, die von der Bergbaugesellschaft Grupo Mexiko betrieben wird.

Unmittelbar nach der Katastrophe prüfte Mexikos Nationale Wasser Kommission genauestens den Anteil der im Wasser enthaltenen Chemikalien.   ... →

UBS zahlt 300 Millionen an deutschen Fiskus

Die UBS, der derzeit in Belgien und Frankreich Anklageverfahren ins Haus flattern, hat sich jetzt mit dem deutschen Fiskus auf eine Strafzahlung in Höhe von 300 Millionen Euro geeinigt. Wegen Beihilfe zur Steuerflucht ermittelte die Staatsanwaltschaft seit 2012 gegen das Schweizer Geldhaus. Auslöser der Untersuchungen waren vom Bundesland Nordrhein-Westfalen erworbene sogenannte Steuer-CDs mit Angaben zu mutmaßlichen Steuersündern.   ... →