Waffenverkäufe der Top 100 Rüstungsunternehmen steigen im dritten Jahr in Folge auf Rekordniveau

 Multimission UGV Rheinmetall | Bild (Ausschnitt): © Facing Finance 2017

Der Jahresbericht 2018 des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) zeigt, dass die Waffenverkäufe der Top 100 Rüstungsunternehmen im dritten Jahr in Folge gestiegen sind. Das Wachstum betrug 2,5% im Vergleich zum Vorjahr 2016 und bringt den Gesamtwert der Waffenverkäufe auf $398,2 Mrd. Seit Beginn der Erhebung im Jahr 2002 stiegen die Waffenverkäufe der Top 100 Rüstungsunternehmen damit um 44% an.   ... →

Deutsche Unternehmen profitieren von Spannungen im südchinesischen Meer:

Deutsche, britische und französische Unternehmen exportieren Rüstungsgüter an mehrere sich im Konflikt zueinander befindende Länder am südchinesischen Meer, darunter China, Singapur und Malaysia. Dem Handelsblatt zufolge wird dadurch der Konflikt um Gebietsansprüche dieser Länder weiter angeheizt. Im Juli 2016 befand der Internationale Gerichtshof, dass China durch seine Territorialansprüche in der Region gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen habe.   ... →

Pressemitteilung: Verbraucherbroschüre informiert Bankkund/innen über Rüstungsgeschäfte ihrer Finanzinstitute

– Vor allem Großbanken finanzieren Rüstungsfirmen
– Bankrichtlinien schließen Rüstungsfinanzierung oft nicht umfassend aus
– Über Investmentfonds sind auch Sparer/innen an Waffenfirmen beteiligt

Mit ihrer heute vorgestellten Studie „Die Waffen meiner Bank“ legen die Menschenrechts-organisationen Facing Finance und urgewald Recherchen zu den deutschen Geldgebern relevanter Rüstungshersteller vor. Untersucht wurden deutsche Banken und ihre Finanzbeziehungen der letzten drei Jahre zu wichtigen globalen und nationalen Rüstungsfirmen.   ... →

Rheinmetall: Lieferung deutscher Panzerfabrik nach Algerien

Wie das Handelsblatt am 18. Juni 2014 berichtete, steht der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall kurz vor einem Vertragsabschluss zur Produktion von Panzern in Algerien. Bei dem Vertrag handelt es sich jedoch nicht um eine Panzerlieferung, sondern um eine Ausgliederung einer gesamten Panzerfabrik mit einer festgesetzten Produktion von 980 „Fuchs-Panzern“. Die Fabrik soll in der nordalgerischen Stadt Ain Smara aufgebaut werden und ist auf eine Jahreskapazität von 120 Fahrzeugen ausgelegt.   ... →

Das Geschäft mit der Massenvernichtung – Investitionen deutscher Banken in Atomwaffenhersteller

Berlin/Amsterdam/Stockholm (10.10.2013) Die Anti-Atomwaffenkampagne ICAN stellt heute weltweit die Studie Don´t Bank On The Bomb von IKV Pax Christi vor. Die Studie nennt insgesamt 298 Finanzdienstleister aus 30 Ländern, die in Unternehmen investieren, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme (Raketen, Bomber, U-Boote, etc.) entwickeln, produzieren oder warten. Weltweit wurden Geschäftsbeziehungen zu 27 Herstellern dieser nuklearen Massenvernichtungstechnik in einer Größenordnung von 235 Mrd.   ... →