Samarco Mineração: Neueste Entwicklungen im „Dammbruch-Verfahren“

 

Im November 2015 bricht ein Damm des Bergbauunternehmens Samarco und tötet 17 Menschen, verletzt 16 schwer und zerstört mehrere Dörfer völlig. Über zwei Jahre nach Brasiliens bisher größter Umweltkatastrophe können die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe für die Betroffenen immer noch nicht vollständig abgeschätzt werden.

Im März 2016 hatten Samarco und die Trägergesellschaften des Joint Ventures Vale und BHP Billiton mit der brasilianischen Regierung und den betroffenen Bundesstaaten eine Vereinbarung unterzeichnet (siehe hierzu unseren letzten Dirty Profits Bericht 6 und den damaligen Bericht auf unserer Website).   ... →

Update: Bergbaukonzerne wegen Umweltkatastrophe am Rio Doce auf 38 Milliarden Euro verklagt

Die brasilianische Generalstaatsanwaltschaft reichte Anfang Mai 2016 eine Zivilrechtsklage gegen die Unternehmen Vale SA, BHP Billiton, ihr Joint Venture Samarco und die Bundesstaaten Minas Gerais und Espírito Santo ein. Damit zieht sie die AkteurInnen für den Dammbruch der Eisenerzmine von Samarco zur Verantwortung, der sich im November 2015 ereignet hatte und von der Präsidentin Dilma Rousseff als größte Umweltkatastrophe in Brasiliens Geschichte bezeichnet wurde.   ... →

Update: Umweltkatastrophe in Brasilien

  Bild (Ausschnitt): © Romerito Pontes [CC BY 2.0] - Flickr
Knapp vier Monate nach der verheerenden Umweltkatastrophe in Brasilien, bei der 17 Menschen starben, zwei weitere immer noch vermisst werden und weite Landstriche verseucht wurden, kommt Bewegung in die Aufklärung des Unglücks. Am 05.11.2015 war im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ein Damm von Rückhaltbecken für giftige Abwässer einer Eisenmine von Samarco gebrochen und kontaminiertes Wasser in den Rio Doce gelangt und bis in den Atlantik gespült worden.   ... →

Update: Umweltkatastrophe in Brasilien

Mittlerweile sind 13 Todesopfer bestätigt, weitere Menschen werden immer noch vermisst. Nach dem verheerenden Dammbruch in Brasilien am 05.11.2015, sollen BHP Billiton und Vale nun 4,9 Milliarden Euro zahlen. Der Betrag soll zur Entseuchung des Rio Doces und zur Entschädigung von betroffenen Menschen genutzt werden. Die Betreiber der Mine bestreiten weiterhin, dass giftige Stoffe bei dem Dammbruch freigegeben wurden.   ... →