Okkupiert, Annektiert und Profitiert (2019)

Wie internationale Unternehmen und deutsche Finanzinstitute von völkerrechtswidrigen Handlungen in besetzten und annektierten Gebieten profitieren und diese fördern

  • Deutsche Banken unterhalten Finanzbeziehungen zu Unternehmen, die in besetzten und annektierten Gebieten tätig sind, in einer Größenordnung von 44 Mrd. €
  • Unternehmen und Banken vernachlässigen ihre menschenrechtliche Aufsichtspflicht und laufen Gefahr sich an völkerrechtswidrigen Siedlungsaktivitäten, Zerstörung von Infrastruktur oder der Ausbeutung von Ressourcen in besetzten und annektierten Gebieten zu beteiligen und davon zu profitieren
  • Allein auf die Deutsche Bank entfallen 45% dieser Finanzbeziehungen, auch die KfW ist betroffen
  • Nur wenige Banken schließen Finanzbeziehungen zu Unternehmen strikt aus, die in besetzten und annektierten Gebieten tätig sind
  • Auch deutsche Konzerne wie Siemens, HeidelbergCement und DHL fallen in der Studie negativ auf

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.   ... →

Trumps Geschäfte mit der Deutschen Bank im Visier des FBI

 Trump im Gespräch mit Putin während dem G20-Gipfel 2017 in Hamburg  | Bild (Ausschnitt): © Website of the Russian President [CC BY 4.0] - Kremlin.ru

Die Ermittlungen des FBI über die mutmaßlichen russischen Manipulationen im Rahmen der US-Präsidentschaftswahl 2016 weiten sich nun auch auf die Deutsche Bank aus. Es besteht der Verdacht, dass Kredite der Bank an den US-Präsidenten Verbindungen zur russischen Regierung aufweisen. Nach einem Bericht des Handelsblatts hat FBI-Sonderermittler Mueller eine sogenannte Subpoena beantragt, eine zwingende Aufforderung zur Herausgabe von Material.   ... →

Geldwäsche-Skandal: Deutsche Bank muss 630 Mio. Dollar Strafe zahlen

Wegen des Vorwurfs der Geldwäsche von Schwarzgeld aus Russland muss die Deutsche Bank im Rahmen eines Vergleiches 425 Millionen US Dollar an die US Aufsichtsbehörde DFS (Department of Financial Services) in New York sowie rund 205 Millionen US Dollar an die britische Finanzaufsicht FCA (Financial Conduct Authority) zahlen. Die Gewinne aus den Schwarzgeld-Geschäften müssen zusätzlich abgeführt werden.   ... →

Klimabetrug – Wie der Handel mit Klimazertifikaten ad absurdum geführt wird

Gemäß einer in dem Wissenschaftsmagazin Nature Climate Change veröffentlichten Studie wurden in Russland und der Ukraine Millionengewinne auf Kosten des Weltklimas erwirtschaftet. Ein Verfasser der Studie des Stockholm Environment Institutes (SEI), Lambert Schneider schätzt, dass bis zu 80% der russischen und ukrainischen Klimazertifikate aus solchen fragwürdigen Projekten stammt.
Recherchen des westdeutschen Rundfunks (WDR) und der Süddeutschen Zeitung (SZ) ergaben, dass auf diese Weise unter anderem das russische Unternehmen HaloPolymer einen Profit von knapp 200 Million US-Dollar machte.   ... →

Klimabetrug – Wie der Handel mit Klimazertifikaten ad absurdum geführt wird

Gemäß einer in dem Wissenschaftsmagazin „Nature Climate Change“ veröffentlichten Studie wurden in Russland und der Ukraine Millionengewinne auf Kosten des Weltklimas erwirtschaftet. Ein Verfasser der Studie des Stockholm Environment Institutes (SEI), Lambert Schneider schätzt, dass bis zu 80% der russischen und ukrainischen Klimazertifikate aus solchen fragwürdigen Projekten stammen.

Recherchen des westdeutschen Rundfunks (WDR) und der Süddeutschen Zeitung (SZ) ergaben, dass auf diese Weise unter anderem das russische Unternehmen HaloPolymer einen Profit von knapp 200 Million US-Dollar machte.   ... →

Verdacht auf Geldwäsche bei der Deutschen Bank

Pünktlich zur heutigen Hauptversammlung (21.05.) der Deutschen Bank gibt es eine weitere Skandalmeldung: Möglicherweise ist ein russischer Ableger in Geldwäsche verstrickt. Dabei soll es sich um eine mindestens dreistellige Millionensumme handeln, die an der tranzparenzpflichtigen Börse vorbei von Rubel in Dollar umgewandelt wurden. Die Händler vor Ort wurden suspendiert. Die Deutsche Bank hat die Deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über diesen Fall informiert.   ... →