Rio Tinto: Revolution der Aktionäre?

 Eine von Rio Tinto betriebene Mine in Andalusien | Bild (Ausschnitt): © Junta de Andalucia [CC BY-SA 2.0] - flickr

Rio Tinto, eine der weltweit größten Bergbau-gesellschaften, sieht sich mit einem Antrag auf den Ausstieg aus klimafeindlichen Lobbygruppen konfrontiert. Dieser wurde am vergangenen Freitag von drei institutionellen Investoren eingereicht, die insgesamt ein Vermögen in Höhe von 53 Milliarden Euro verwalten und davon 63 Millionen Euro in Aktien des Minenunternehmens investiert haben.

Das Unternehmen mit Sitz in Melbourne und London ist unter anderem Mitglied in den Vereinigungen Minerals Council of Australia (MCA), NSW Minerals Council (NSWMC) und Queensland Resources Council (QRC).   ... →

Rio Tinto zieht sich aus Pangunamine zurück und hinterlässt Kosten in Milliardenhöhe

 Panguna ruins  | Bild (Ausschnitt): © madlemurs [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

Die Panguna-Kupfermine auf der Insel Bougainville im pazifischen Ozean wurde von 1972 bis 1989 von der Tochtergesellschaft Bougainville Copper Ltd. (BCL) des Konzerns Rio Tinto betrieben und gehörte zu den erfolgreichsten Anlagen des Konzerns. Bougainville wurde, unter der Kolonialherrschaft Australiens, Papua Neuguinea zugeschlagen und verblieb dort auch nach dessen Unabhängigkeit 1975. Rund um die Mine entwickelten sich jedoch schwere Konflikte, aufgrund ihrer Gewinne einerseits und der Verursachung schwerer Umweltschäden andererseits.   ... →

Bewegung in der Bergbaubranche: Investoren fordern mehr Transparenz bezüglich Umweltfolgen

Lange Zeit haben die meisten Banken und Vermögensverwalter Umweltfolgen von Bergbauaktivitäten bei Investitionsentscheidungen kaum beachtet. Doch möglicherweise zeichnet sich hier ein Wechsel ab. Anleger und Investoren von Unternehmen wie AngloAmerican, Glencore und Rio Tinto fordern mehr Transparenz über die CO2-Emissionen und die Strategien zum Klimawandel von ihren Portfoliounternehmen. Diese Forderung wird auch von einigen der weltweit größten Investmentfonds unterstützt.   ... →

Leiharbeiter von Rössing protestieren gegen Arbeitsbedingungen

Leiharbeiter des Rössing Uranbergwerks von Rio Tinto reichten am 07. Oktober 2015 dem Geschäftsführer in Namibia eine Petition gegen die Verletzung ihrer Arbeitsrechte und wegen unakzeptablen Arbeitsbedingungen ein . Die Leiharbeiter fühlen sich „als billige Arbeitskraft ausgebeutet“. Sie verdienen sieben mal weniger als ein Festangestellter, der dieselbe Arbeit leistet. Zudem würden sie gezwungen, mehr Arbeitsstunden zu leisten und riskieren ihren Arbeitsplatz, wenn sie dagegen protestieren.   ... →

Río Tinto verklagt Vale wegen Korruption

Die beiden Bergbauunternehmen Río Tinto und Vale stehen sich im Kampf um Schürfrechte für Eisenerz im westafrikanischen Land Guinea gegenüber. Bei Simandou handelt es sich um das größte, noch unerschlossene Eisenerzvorkommen der Welt.

Río Tinto, das seit 1997 Konzessionen für vier Blöcke in Simandou inne hatte, verlor 2008 zwei davon, weil es nicht die vertraglich zugesicherten Investitionen getätigt hätte.   ... →

Rio Tinto: Kritische Berichte über Kohletransporte und Umsiedlungen in der Provinz Tete

Umweltschäden und fragwürdige Umsiedlungsmaßnahmen  in Mosambik

Die Riversdale Kohlemine des Bergbaukonzern Rio Tinto gerät aufgrund ihrer sozialen und ökologischen Auswirkungen in der Provinz Tete im Nordwesten Mosambiks zunehmend unter Kritik.

Aus den vorerst 2 Millionen Tonnen Kohle, die über den Fluss Sambesi von der Provinz Tete bis zur Küste verschifft werden sollten, sind nun bis zu 12 Millionen Tonnen geworden.   ... →