Ausbeutung in der Modeindustrie stoppen! Mehr Transparenz in Lieferketten!

Dhaka Savar Building Collapse Einsturz des Gebäude-Komplexes Rana Plaza am 24. April 2013, Quelle: Flickr: Dhaka Savar Building Collapse, Autor: rijans | Bild (Ausschnitt): © rijans [CC BY-SA 2.0] - flickr

Am 24. April 2017 jährte sich bereits zum vierten Mal der Einsturz des achtstöckigen Rana Plaza-Komplexes in Dhaka, Bangladesch. Zusammen mit den Großbränden in den beiden Textilfabriken Ali Enterprises in Pakistan und Tazreen in Bangladesh kurz zuvor, bei denen Fabrikarbeiter bei lebendigem Leib verbrannten, legte der Einsturz des Rana Plaza-Komplexes die symptomatisch menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie offen.   ... →

Das Myanmar Dilemma

Primark Filliale | Bild (Ausschnitt): © Xmate09 [CC BY-SA 3.0] - Wikimedia

Nachdem die Kleidungs- und Textilindustrie in Bangladesch und Pakistan schon lange unter fehlenden ethischen und ökologischen Mindeststandards produziert , wächst auch die Produktion in Myanmar rasant an. Möglicherweise ist hier schon eine Verlagerung der Produktionsstandorte zu erkennen, die auf die erhöhte globale Aufmerksamkeit gründet, die der Textilindustrie in Bangladesch nach der Katastrophe von Rana Plaza (2013 stürzte ein Fabrikgebäude ein, mehr als 1100 Menschen wurden getötet) zukommt.   ... →

Erste Firmen zahlen für Opfer von Rana Plaza

Nach dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch wurde mit Hilfe von Gewerkschaften und Arbeitergruppen der „Rana Plaza Donors Trust Fund“ ins Leben gerufen. Bei dem Unglück kamen im April letzten Jahres mehr als 1100 Menschen ums Leben. Ziel des Fonds ist die Entschädigung der Opfer, deren Angehörigen, sowie der Überlebenden. Bisher beteiligten sich lediglich fünf Firmen an dem 40 Mio.   ... →

50000 Textilarbeiter streiken in Bangladesch für höhere Löhne

Diesen Samstag demonstrierten mehr als 50.000 Textilarbeiter in Dhaka um ihren Forderungen eines Mindestlohns in Höhe von 8.000 Taka (75,50 Euro) im Monat Nachdruck zu verleihen. Bisher bieten die Hersteller den Gewerkschaften nur ein Plus von 20 Prozent an, welches immer noch weit unter der geforderten Erhöhung liegt. Momentan verdient die Mehrheit der vier Millionen Arbeiter lediglich 28 Euro.   ... →

H&M und Inditext unterschreiben Sicherheitsabkommen für Bangladesch

In Bangladesch kam es zu wütenden Protesten von Arbeitern nachdem im April eine Textilfabrik eingestürzt war. Als Reaktion auf den tragischen Vorfall haben sich zahlreiche große Einzelhändler inklusive H&M, Inditex (Besitzer von Zara) und Primark dazu entschlossen, ein Abkommen über Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch zu unterschreiben. Durch dieses Dokument tragen nun die Händler die Verantwortung für die Arbeitsbedingungen in den Fabriken ihrer Textilzulieferer.   ... →

Gebäudeeinsturz in Dhaka – fast 200 Tote in Textilfabriken

Waren die Arbeiterinnen zur Weiterarbeit in dem Gebäude gezwungen worden? Mal wieder geraten die Zulieferer der Textilindustrie in die Schlagzeilen. In einem Gebäude, das am 24. April in einem Industriegebiet in Dhaka (Bangladesh) eingestürzt war, waren neben anderen Betrieben und Läden auch mehrere Textilfabriken untergebracht.

Die Zahl der Opfer, die unter den Trümmern zu Tode kamen, war schon am nächsten Tag auf über 190 gestiegen, während noch viele mehr unter den Trümmern begraben waren.   ... →