Swakop Uranium: Förderung von Uran in Uranmine „Husab“ in Namibia beginnt

In diesem Monat will das Bergbauunternehmen Swakop Uranium mit dem Uranabbau in der an der Westküste Namibias gelegenen Uranmine „Husab“ beginnen, wie Zheng Keping, der Geschäftsführer von Swakop Uranium, mitteilte. Das Unternehmen ist zu 90% im Besitz von Taurus Minerals Ltd., einer Tochterfirma des chinesischen Staatsbetriebs Guangdong Nuclear Power Company (CGNPC) Uranium Resources Co. Ltd. – nur 10% werden von dem namibischen Bergbauunternehmen Epangelo Mining, welches sich in staatlicher Hand befindet, gehalten.   ... →

Dundee Precious Metals: Umweltvergiftungen in Armenien und Namibia

In dem kleinen Dorf Geghanush im Süden Armeniens regt sich Widerstand gegen das kanadische Bergbauunternehmen Dundee Precious Metals (DPM) und dessen lokales Tochterunternehmen, das in der Region Syunik verschiedene Edelmetalle abbaut. Laut einer Petition von 184 Bewohnern von Geghanush bedrohen die Rückhaltebecken der Mine, die DPM reaktiviert hat und nun für seine Rückstände nutzt, die Menschen, Tiere und die Umwelt in der Region.   ... →

Leiharbeiter von Rössing protestieren gegen Arbeitsbedingungen

Leiharbeiter des Rössing Uranbergwerks von Rio Tinto reichten am 07. Oktober 2015 dem Geschäftsführer in Namibia eine Petition gegen die Verletzung ihrer Arbeitsrechte und wegen unakzeptablen Arbeitsbedingungen ein . Die Leiharbeiter fühlen sich „als billige Arbeitskraft ausgebeutet“. Sie verdienen sieben mal weniger als ein Festangestellter, der dieselbe Arbeit leistet. Zudem würden sie gezwungen, mehr Arbeitsstunden zu leisten und riskieren ihren Arbeitsplatz, wenn sie dagegen protestieren.   ... →

Rio Tinto: Mangelhafte Aufklärung über Gesundheitsrisiken in Uranmine

  Bild (Ausschnitt): © jbdodane [CC BY-NC 2.0] - flickr

Umwelt- und Sicherheitsverletzungen in Namibia

Einem Bericht der niederländischen Nichtregierungsorganisation SOMO zufolge werden Uranminenarbeiter in der Rössing-Mine in Namibia noch immer nicht ausreichend über gesundheitliche und ökologische Auswirkungen des Uranabbaus informiert. Radongas, das die Arbeiter einatmen, ist radioaktiv und schädlich. Die Strahlung kann Krebsbildung, Fehlgeburten und chronischen Erkrankungen der Lungen, Augen und Haut auslösen.

Gleichzeitig bietet die Regierung Konzernen weiterhin Konzessionen für ihre Bergbauarbeiten an.   ... →