Tödliche Proteste führen zur Schließung von Vedantas Kupferhütte in Südindien

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Die vom britischen Unternehmen Vedanta Resources Vedanta Resources betriebene Kupferhütte bei Tuticorin, einer südindische Stadt mit 320.000 Einwohnern, steht bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Kritik, in den umliegenden Dörfern erhöhte Krebsraten zu verursachen. Nisha Valderas, eine Anwohnerin, beschreibt die Situation eindrücklich: „Wenn du zum Arzt gehst, ist die erste Frage: Bist du von Tuticorin?“.   ... →

Einladung zum Pressefrühstück zum Thema Rohstoff-Abbau: Facing Finance und Misereor kritisieren deutsche Banken

Einen Tag vor der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank veröffentlichen Facing Finance und Misereor eine Studie mit dem Titel „Fragwürdige Unternehmenstätigkeiten des Schweizer Bergbauriesen Glencore und die Verantwortung deutscher Banken„. Der Studie zufolge stellten deutsche Banken in den vergangenen vier Jahren fast acht Milliarden Euro für den drittgrößten Bergbaukonzern der Welt bereit, obwohl dem Unternehmen in Argentinien, Bolivien, Kolumbien, Peru und der DR Kongo gravierende Delikte wie zum Beispiel Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen, Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung, Korruption und Steuervermeidung vorgeworfen werden.   ... →

Schwere Arbeitsrechtsverletzungen in der thailändischen Hühnerproduktion

Die vier größten Produzenten für Masthühner in Thailand, „Charoen Pokphand Foods PCL“, „Laemthong Corporation Group“, „Centaco Group“ und „Saha Farms Group“, verletzen Arbeitsrechte in ihren Produktionsstätten, insbesondere die von Wanderarbeitern.

In einer 2015 durchgeführten Studie von Finnwatch wurden sechs große Fabriken in sechs thailändischen Provinzen untersucht. Dem daraus entstandenen Bericht zufolge wurden vielen Arbeitnehmern in den ausgewählten Fabriken hohe Vermittlungsgebühren berechnet, die sie durch ihre Löhne zurückzahlen mussten.   ... →

Schlechte Bedingungen für Arbeiter*innen der globalen Schuhindustrie

2014 wurden weltweit mehr als 24 Milliarden Schuhe produziert – zum Teil unter prekären Arbeitsbedingungen in den Schuhfabriken und Zulieferbetrieben, wie zwei im Juni 2016 veröffentlichte Berichte aufzeigen.

In dem Bericht “Trampling Workers Rights Underfoot” hat die Kampagne Change Your Shoes (CYS) untersucht, inwieweit global agierende Schuhunternehmen die Einhaltung der Menschenrechte in ihren Lieferketten sicherstellen. Dabei wurden Stellungnahmen und Dokumente von 28 Unternehmen, die in Europa stark vertreten sind, beurteilt, darunter Deichmann, Ecco, Mango, Adidas und Birkenstock.   ... →

Banking without Principles?! – Finanzhäuser schneiden in BankTrack Studie schlecht ab

Die Organisation BankTrack hat im Juni 2016 zum zweiten Mal die Studie „Banking with Principles? – Benchmarking Banks against the UN Guiding Principles on Business and Human Rights“ herausgegeben. Anhand von 12 Kriterien in vier Kategorien (‚Richtlinien‘, ‚Engagement für Sorgfaltspflichten‘, ‚Berichterstattung‘ und ‚Zugang zu Rechtsschutz‘, die auf den UN Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte beruhen, bewertete BankTrack die Aktivitäten der 45 größten Banken weltweit, darunter die Commerzbank und die Deutsche Bank.   ... →

Unternehmen befeuern Menschenrechts-verletzungen im Westjordanland

Nahal Rabba Steimnbruch des deutschen Unternehmens HeidelbergCement © 2015 Private/HRW | Bild (Ausschnitt): © n.v.

Die Siedlungspolitik der israelischen Regierung in den besetzten Gebieten im Westjordanland ist medial häufig im Fokus und erzeugt immer wieder Entrüstung und wird von der internationalen Gemeinschaft als völkerrechtswidrig abgelehnt. Nun hat Human Rights Watch in einem neuen Bericht aufgezeigt, in welcher Form global agierende Unternehmen und Finanzinstitute nicht nur von den begangenen Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten profitieren, sondern auch zu Erhaltung und Ausbau der Siedlungspolitik beitragen.   ... →