Glencore wegen Polizeigewalt gegen Umweltaktivisten angeklagt

 Die Tintaya-Mine bei Cuzco, Peru. | Bild (Ausschnitt): © Grullab [CC BY-SA 4.0] - Wikimedia

 

Glencore steht mal wieder vor Gericht. In London geht es dieses Mal um die gewaltsame Unterdrückung des Protestes gegen die Tintaya-Mine in Peru.

Der Betreiber Xstrata, seinerzeit noch ein selbständiges Unternehmen, aber 2013 im Zuge einer Fusion von Glencore übernommen, habe im Jahr 2012 Sicherheitskräfte angewiesen, die Proteste gegen die massive Umweltverschmutzung durch die Mine mit möglichst großer Brutalität niederzuschlagen, so die Vorwürfe.   ... →

Gold-und Kupfermine Mount Polley erhält nach Dammbruch Genehmigung, behandeltes Abwasser in den Quesnel Lake zu leiten

 Proteste gegen Imperial Metals und die Wiedereröffnung von Mount Polley, Quelle: Flickr: Shutdown Mount Polley Mine, Autor: Jeremy Board | Bild (Ausschnitt): © Jeremy Board [CC BY 2.0] - Flickr

Der Dammbruch des Auffangbeckens der Gold- und Kupfermine Mount Polley am 4. August 2014 im kanadischen British Colombia gilt als eine der schwersten Umweltkatastrophen im Bergbau. Aus dem 4 km2 großen Abwassersee strömten ca. 4,5 Millionen m3 giftige Schlämme und 10 Millionen m3 unbehandeltes Abwasser in die Umgebung. Die Ufer des in der Nähe gelegenen Flusses Hazeltine Creek wurden durch die plötzliche Wasser– und Abraummasse sowie durch die mitgerissene Vegetation weitgehend abgetragen.   ... →

Peruanischer Landwirt bei Demonstrationen gegen MMG‘s Kupfermine „Las Bambas“ getötet

Bei Protesten gegen die vom chinesischen Bergbauunternehmen MMG betriebene Kupfermine „Las Bambas“ in der peruanischen Region Apurímac, die Anfang dieses Jahres offiziell den Betrieb aufnahm, wurde am 14. Oktober 2016 ein an der Demonstration beteiligter Landwirt erschossen.

Das Tochterunternehmen des chinesischen Staatsbetriebs Minmetals Corporation erwarb die Mine im April 2014 vom Rohstoffgiganten Glencore Xstrata – einem Zusammenschluss der Bergbaukonzerne Xstrata und Glencore, der im Frühjahr 2013 erfolgte und dem die chinesischen Regulierungsbehörden nur unter der Auflage, die Kupfermine „Las Bambas“ zu veräußern, ihre Zustimmung erteilten.   ... →

Rio Tinto zieht sich aus Pangunamine zurück und hinterlässt Kosten in Milliardenhöhe

 Panguna ruins  | Bild (Ausschnitt): © madlemurs [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

Die Panguna-Kupfermine auf der Insel Bougainville im pazifischen Ozean wurde von 1972 bis 1989 von der Tochtergesellschaft Bougainville Copper Ltd. (BCL) des Konzerns Rio Tinto betrieben und gehörte zu den erfolgreichsten Anlagen des Konzerns. Bougainville wurde, unter der Kolonialherrschaft Australiens, Papua Neuguinea zugeschlagen und verblieb dort auch nach dessen Unabhängigkeit 1975. Rund um die Mine entwickelten sich jedoch schwere Konflikte, aufgrund ihrer Gewinne einerseits und der Verursachung schwerer Umweltschäden andererseits.   ... →

Peru: Glencore verkauft Kupfermine Las Bambas an chinesisches Konsortium

Die Veräußerung von Glencores peruanischer Kupfermine Las Bambas an das chinesische Staatsunternehmen China Minmetals bzw. dessen Tochter MMG ist nach monatelangen Verhandlungen in trockenen Tüchern (April 2014). Die Investition von 5,85 Mrd $  zählt zu den bisher größten chinesischen Auslandsinvestitionen im Rohstoffbereich. Glencore erfüllt mit der Devestition Auflagen der chinesischen Behörden für die Bewilligung der Übernahme von Xstrata [1].   ... →