Samsung Electronics – Klimawandel

 Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen den Klimawandel  | Bild (Ausschnitt): © Tim Aubry [CC BY-SA 3.0] - https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=File:Too_big_to_fail_Greenpeace_banner_Phil_Radford.jpg

Ein kürzlich von Greenpeace veröffentlichter Bericht (Januar 2018) legt Samsung Electronics´ übermäßige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen offen. Weitere Berichte zeigen, dass Samsung allein im Jahr 2016 mehr als 16.000 GWh Energie verbraucht hat, von denen nur 1% aus erneuerbaren Energien stammte. Dieser Verbrauch liegt weit hinter anderen globalen IT-Unternehmen zurück, darunter Apple Inc., die sich bereits bis 2020 100%ig zu erneuerbaren Energien verpflichtet haben.   ... →

Philippinen: Verfahren gegen große CO2-Produzenten geht in die nächste Runde

 Die Philippinische Stadt Tacloban nach dem Taifun Haiyan im Jahr 2013 | Bild (Ausschnitt): © DFID - UK Department for International Development [CC BY 2.0] - flickr

Eine Reihe der weltweit größten CO2-Produzenten steht in den Philippinen wegen ihres Beitrags zum Klimawandel öffentlich am Pranger. Im Dezember wurden 47 Unternehmen, darunter ExxonMobil, Shell, Rio Tinto sowie die deutschen Unternehmen RWE, RAG und HeidelbergCement, von der philippinischen Menschenrechtskommission eingeladen, an einem Vorgespräch zur bevorstehenden Untersuchung über die Folgen des Klimawandels teilzunehmen. Wie FACING FINANCE bereits in einem früheren Beitrag berichtete, soll die Untersuchung ermitteln, ob die Unternehmen für ihre klimaschädlichen Aktivitäten und deren Auswirkungen auf die Menschenrechte rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können.   ... →

ClientEarth: BP und Glencore führen Investoren hinters Licht

Ölteppiche im Golf von Mexiko nach der Explosion der BP-Ölplattform Deepwater Horizon im Mai 2010 | Bild (Ausschnitt): © Office of Response and Restoration [CC BY 2.0] - flickr

Im Mai dieses Jahres erhielten die Rohstoffgiganten BP und Glencore sowie deren Investoren einen offenen Brief der britischen Umweltorganisation ClientEarth, der die Vorhersagen der beiden Konzerne über die zukünftige Nachfrage nach Öl und Kohle in Frage stellt. Vorbild ist der Konzern ExxonMobil, gegen den die New Yorker Staatsanwaltschaft 2016 Ermittlungen wegen der Vertuschung des Klimawandels aufgenommen hat.   ... →

Auch Versicherer müssen aus der Kohleindustrie aussteigen

Ausblick von der Halde Haniel in Bottrop nach Osten auf das Kraftwerk Scholven in Gelsenkirchen-Scholven.
 | Bild (Ausschnitt): © Arnoldius [CC BY-SA 3.0] - Wikimedia

Zur Realisierung von Projekten sind Unternehmen auf die finanziellen Mittel von Banken und Investoren angewiesen. Ein weiterer Akteur gerät bei diesen Investitionen oft in Vergessenheit: Versicherungen. Sie stellen einen entscheidenden Bestandteil jeder Großinvestition dar, indem sie Banken und Investoren ermöglichen, sich vor potentiellen Risiken zu schützen. Schon länger fordern Klimaschützer und NROs, dass Banken nicht mehr in Projekte und Unternehmen investieren, die die Umwelt verschmutzen und den Klimawandel vorantreiben.   ... →

Einladung zum Pressefrühstück zum Thema Rohstoff-Abbau: Facing Finance und Misereor kritisieren deutsche Banken

Einen Tag vor der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank veröffentlichen Facing Finance und Misereor eine Studie mit dem Titel „Fragwürdige Unternehmenstätigkeiten des Schweizer Bergbauriesen Glencore und die Verantwortung deutscher Banken„. Der Studie zufolge stellten deutsche Banken in den vergangenen vier Jahren fast acht Milliarden Euro für den drittgrößten Bergbaukonzern der Welt bereit, obwohl dem Unternehmen in Argentinien, Bolivien, Kolumbien, Peru und der DR Kongo gravierende Delikte wie zum Beispiel Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen, Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung, Korruption und Steuervermeidung vorgeworfen werden.   ... →

Alles im grünen Bereich? Klima- und Umweltschutz auf dem Abstellgleis deutscher Banken (2017)

Deutschland gilt international als einer der Vorreiter beim Umwelt- und Klimaschutz. Eine Politik, die deutsche Unternehmen und Finanzdienstleister offensichtlich nicht unterstützen, da sie nach wie vor zu Umweltverschmutzung und Klimawandel beitragen bzw. von klima- und umweltschädlichen Geschäftsmodellen profitieren. Für diese Publikation wurden daher die fünf größten deutschen Banken* bezüglich ihrer Beteiligung an exemplarischen Fällen von Umwelt- und Klimaschäden untersucht.
  ... →