Presseerklärung: Benachteiligung von Frauen – Noch kein Thema für deutsche Banken

Berlin, 07. März 2019 – Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März ruft Facing Finance deutsche Banken dazu auf, die geschlechterspezifischen Folgen ihrer Finanzierungen und Investitionen zu berücksichtigen.
Deutsche Banken haben bereits erste Maßnahmen ergriffen, um einer Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen in ihrem eigenen Bankbetrieb zu begegnen. „Insbesondere Großbanken haben aber keinerlei Prüfprozesse installiert, um die negativen Auswirkungen ihrer Finanzierungs- bzw.   ... →

Deutsche Waffenexporte in die Türkei und nach Saudi-Arabien 2018 stark gestiegen

  Bild (Ausschnitt): ©  ippnw Deutschland [CC BY-NC 2.0] - flickr

Eigentlich sind es gute Nachrichten: 2018 sank zum dritten Mal in Folge der Wert genehmigter Rüstungsexporte. Von zuletzt 6,2 Milliarden Euro in 2017 auf schätzungsweise 4,8 Milliarden Euro im letzten Jahr. Aber ausgerechnet die Exporte an die Türkei und Saudi-Arabien sind 2018 deutlich gestiegen – trotz des umstrittenen Vorgehens der Türkei gegen die syrisch-kurdische Miliz YPG und der Beteiligung Saudi-Arabiens am Krieg im Jemen.   ... →

Pressemitteilung: Deutsches Geld für Kriege im Nahen und Mittleren Osten

  • Großbanken unterstützen laut neuer Recherche Rüstungsfirmen, die in aktuelle Kriegsgebiete wie den Jemen exportieren
  • Auch Vermögensverwalter wie DWS und Deka profitieren massiv
  • Richtlinien der Finanzbranche schließen solche Rüstungsfirmen nicht aus

(Berlin, 18.7.2018) Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.   ... →

Einsatz geächteter Streumunition im Jemen – zivile Opfer

Seit März 2015 befindet sich eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition im Kampf gegen die Huthi-Rebellen im Jemen, im Rahmen der sogenannten „Operation Decisive Storm“. Nun hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) berichtet, dass durch den Einsatz von Streumunition bei den Kampfhandlungen auch Zivilisten verletzt wurden.

Die Produktion, der Handel und die Nutzung von Streumunition sind mit dem sogenannten Osloer-Übereinkommen, das am 1.   ... →