Fast Fashion und niedrige Löhne – Was deutsche Investoren zu fairen Arbeitsbedingungen in H&M´s Fabriken beitragen können

 H&M in Zahlen | Bild (Ausschnitt): © n.v.

Kleidung der Marke H&M ist aus den meisten Kleiderschränken in Deutschland nicht wegzudenken. Unter Jugendlichen war H&M im Jahr 2015 zusammen mit der Sportmarke Nike die bekannteste Modemarke.

Doch wie sieht es mit den Arbeitsbedingungen und Lohnstrukturen in den Zulieferketten aus? Die Studie „Broke in Bangladesh“ von Future in Our Hands, Fair Action und dem norwegischen und schwedischen Fair Finance Guide zeigt, dass die Lohnstrukturen in den Zulieferländern wie beispielsweise Bangladesch, oft nicht einmal die Anforderungen an ein Existenzminimum erfüllen.   ... →

Zulieferer von H&M, Zara, Levis wegen starker Umweltverschmutzung in der Kritik

 Mit Öl verschmutztes Wasser. | Bild (Ausschnitt): © n.v.

Die jüngste Veröffentlichung der niederländischen Stiftung Changing Markets zeigt die immensen Auswirkungen der Umweltverschmutzung durch den weltweit größten Viskose-Produzenten Aditya Birla aus Indien auf, der Zulieferer für Modeunternehmen wie H&M, Zara und Levis ist. Durch verschmutzte Abwässer und Unfälle soll es laut der Stiftung zu mehreren Fällen von Krebs, Tuberkulose sowie Fehlgeburten und sogar zum Tod gekommen sein.   ... →

Kleidung von H&M und C&A wird von chinesischen Gefängnisinsassen produziert

 Wachturm eines Gefängnisses | Bild (Ausschnitt): © Rennett Stowe [CC BY 2.0] - flickr

 

Die Modegiganten H&M und C&A lassen in chinesischen Gefängnissen produzieren – so lautet der Vorwurf des britischen Journalisten und Privatermittlers Peter Humphrey, der zwischen 2013 und 2015 knapp zwei Jahre in der Nähe von Shanghai inhaftiert war. Verurteilt wurde er wegen illegaler Informationsbeschaffung im Zuge seiner Ermittlungen im Korruptionsskandal um GlaxoSmithKline, einem britischen Pharmaunternehmen, das Humphrey für den Fall angeheuert hatte.   ... →

Das Myanmar Dilemma

Primark Filliale | Bild (Ausschnitt): © Xmate09 [CC BY-SA 3.0] - Wikimedia

Nachdem die Kleidungs- und Textilindustrie in Bangladesch und Pakistan schon lange unter fehlenden ethischen und ökologischen Mindeststandards produziert , wächst auch die Produktion in Myanmar rasant an. Möglicherweise ist hier schon eine Verlagerung der Produktionsstandorte zu erkennen, die auf die erhöhte globale Aufmerksamkeit gründet, die der Textilindustrie in Bangladesch nach der Katastrophe von Rana Plaza (2013 stürzte ein Fabrikgebäude ein, mehr als 1100 Menschen wurden getötet) zukommt.   ... →

Arbeitsbedingungen bei Zuliefern von H&M in Bangladesch immer noch unhaltbar

Laut einem Bericht der Clean Clothes Campaign sind die Zustände in Fabriken, in denen H&M in Bangladesch produzieren lässt, nach wie vor unhaltbar. Der Bericht zeigt, dass H&M dem Zeitplan für die Behebung von Sicherheitsmängeln nicht einhält und die ArbeiterInnen in den Fabriken immer noch ihr Leben riskieren müssen. Dies gilt selbst für solche Zulieferer, die H&M als „Platinum“ und „Gold“ einstuft und somit als fortschrittlicher in Bezug auf Umweltfragen und die Arbeitsbedingungen gelten.   ... →