„Beziehungspflege“ im Kongo – Korruptionsvorwürfe gegen Glencore

Glencore Logo Bild: © Glencore – wikimedia

Glencore, der weltgrößte Rohstoffkonzern, wird der Korruption in der Demokratischen Republik Kongo verdächtigt und soll auf dieser Grundlage verklagt werden. Eine Glencore-Tochterfirma soll seit 2013 jährlich sechs Millionen US-Dollar an eine Firma in der Demokratischen Republik Kongo gezahlt haben, welche dafür gewisse Gegenleistungen erbringen sollte. Eine dieser Gegenleistungen wird als „Pflege der Beziehungen“ zur kongolesischen Präsidentschaft beschrieben.   ... →

Glencore wegen Polizeigewalt gegen Umweltaktivisten angeklagt

 Die Tintaya-Mine bei Cuzco, Peru. | Bild (Ausschnitt): © Grullab [CC BY-SA 4.0] - Wikimedia

 

Glencore steht mal wieder vor Gericht. In London geht es dieses Mal um die gewaltsame Unterdrückung des Protestes gegen die Tintaya-Mine in Peru.

Der Betreiber Xstrata, seinerzeit noch ein selbständiges Unternehmen, aber 2013 im Zuge einer Fusion von Glencore übernommen, habe im Jahr 2012 Sicherheitskräfte angewiesen, die Proteste gegen die massive Umweltverschmutzung durch die Mine mit möglichst großer Brutalität niederzuschlagen, so die Vorwürfe.   ... →

Weltweite Unterstützung für Ecuadors Kampf gegen Chevron

Mit einem internationalen Aktionstag gegen Chevron machte die „Vereinigung der von Chevron betroffenen Länder“ am 21.05.2014 auf die zahlreichen weltweiten Vergehen des US-amerikanischen Erdölkonzerns Chevron (vorher Texaco) aufmerksam. Im Mittelpunkt der Proteste in 13 Ländern standen wieder einmal die gravierende Umweltzerstörungen in Ecuador, die dem Unternehmen angelastet werden.

Im Zusammenhang mit laufenden Verhandlungen zu Chevrons Verantwortlichkeit in Ecuador vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag gelangten bisher geheime Unterlagen von Chevron an die Öffentlichkeit.   ... →

Samsung entschuldigt sich bei krebskranken Mitarbeitern

Der südkoreanische Elektronikkonzern hat sich bei Arbeitern seiner Chipfabriken für ihre Krebserkrankungen entschuldigt und ihnen eine Entschädigung versprochen. Dazu hatte sich der Konzern nicht aus freien Stücken entschieden, vielmehr wurde das Unternehmen und die Regierung von der Opposition dazu gedrängt, nachdem 234 Arbeiter in Chipfabriken an seltenen Krebsarten erkrankt, oder sogar daran gestorben waren. Darunter waren 146 ehemalige Samsung Mitarbeiter (1).   ... →