Trumps Geschäfte mit der Deutschen Bank im Visier des FBI

 Trump im Gespräch mit Putin während dem G20-Gipfel 2017 in Hamburg  | Bild (Ausschnitt): © Website of the Russian President [CC BY 4.0] - Kremlin.ru

Die Ermittlungen des FBI über die mutmaßlichen russischen Manipulationen im Rahmen der US-Präsidentschaftswahl 2016 weiten sich nun auch auf die Deutsche Bank aus. Es besteht der Verdacht, dass Kredite der Bank an den US-Präsidenten Verbindungen zur russischen Regierung aufweisen. Nach einem Bericht des Handelsblatts hat FBI-Sonderermittler Mueller eine sogenannte Subpoena beantragt, eine zwingende Aufforderung zur Herausgabe von Material.   ... →

Stimmen deutscher NROs zur Hauptversammlung der Deutschen Bank

Anlässlich der Hauptversammlung der Deutschen Bank versammelten sich vergangenen Donnerstag wie jedes Jahr zahlreiche Nichtregierunsgorganisationen (NRO), um auf den ausbleibenden Kulturwandel der Deutschen Bank hinzuweisen und die Aktionäre der Bank über diverse Kritikpunkte aufzuklären. Am Nachmittag konfrontierten sie den Vorstand und Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank direkt mit ihren Anliegen und Forderungen.

Thomas Küchenmeister von Facing Finance wies auf die Finanzbeziehungen der Deutschen Bank zu Rohstoffunternehmen wie dem Schweizer Bergbaukonzern Glencore hin, dem in Südamerika in zahlreichen Fällen eine Beteiligung an Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen wird.   ... →

Geldwäsche-Skandal: Deutsche Bank muss 630 Mio. Dollar Strafe zahlen

Wegen des Vorwurfs der Geldwäsche von Schwarzgeld aus Russland muss die Deutsche Bank im Rahmen eines Vergleiches 425 Millionen US Dollar an die US Aufsichtsbehörde DFS (Department of Financial Services) in New York sowie rund 205 Millionen US Dollar an die britische Finanzaufsicht FCA (Financial Conduct Authority) zahlen. Die Gewinne aus den Schwarzgeld-Geschäften müssen zusätzlich abgeführt werden.   ... →

Update Deutsche Bank: Geldwäsche in Russland / Rücktritt des Vorstands

In dem Geldwäsche-Skandal bei der Deutschen Bank in Russland geht es laut einer Meldung von Bloomberg um deutlich höhere Summen als zuerst angenommen (Facing Finance berichtete. Statt der dreistelligen Millionensumme wird jetzt von sechs Milliarden Dollar gesprochen, die in einem Zeitraum von über vier Jahren “gewaschen” wurden.

Besonders brisant ist der Fall auch im Hinblick auf die Ermittlungen gegen Großbanken im FiFa-Skandal, die Schmiergeldtransaktionen und -wäsche nicht gemeldet hatten.   ... →

Verdacht auf Geldwäsche bei der Deutschen Bank

Pünktlich zur heutigen Hauptversammlung (21.05.) der Deutschen Bank gibt es eine weitere Skandalmeldung: Möglicherweise ist ein russischer Ableger in Geldwäsche verstrickt. Dabei soll es sich um eine mindestens dreistellige Millionensumme handeln, die an der tranzparenzpflichtigen Börse vorbei von Rubel in Dollar umgewandelt wurden. Die Händler vor Ort wurden suspendiert. Die Deutsche Bank hat die Deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über diesen Fall informiert.   ... →

Die HSBC und die Geldwäsche

Die britische Großbank HSBC sieht sich zum wiederholten Mal schwerwiegenden Vorwürfen ausgesetzt. Das Haus habe sich schwerer Geldwäsche im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung und illegaler Kundenanwerbung schuldig gemacht, so der Verdacht.
Vor diesem Hintergrund hatten französische Untersuchungsrichter im November 2014 ein Ermittlungsverfahren gegen die Schweizer Tochterbank der HSBC eingeleitet. Sie bezogen sich dabei auf die umfangreichen Kundendaten des früheren HSBC Angestellten Hervé Falciani.   ... →