Raus aus den RWE-Aktien!

 RWE-Bagger im Tagebau Hambach
von Arthur Konze- Eigenes Werk CC BY-SA 4.0
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=72100401  | Bild (Ausschnitt): © Arthur Konze [CC BY-SA 4.0] - Wikimedia

Es scheint, als sei das Ende des Kohlezeitalters gekommen. Die deutsche Kohlekommission sucht nach einem Weg bis 2030 aus der Kohle auszusteigen, um die Abmachungen des Pariser Klimaabkommens doch noch einhalten zu können. Vorreiter des nachhaltigen Investments, wie der norwegische Pensionsfonds, haben Kohle bereits aus ihrem Anlageuniversum verbannt. Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch und in diesem Jahr wurde hier bereits genug Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen, um alle Haushalte in Deutschland für ein ganzes Jahr zu versorgen.   ... →

Weitere Banken plädieren für das Ende der Finanzierung von Kohlebergwerken und Kohlekraftwerken

Knapp zwei Wochen vor dem Klimagipfel in Paris üben zivilgesellschaftliche Organisationen wie Oxfam, Greenpeace und 350.org weiter Druck auf Banken aus, Engergiegewinnung aus Kohle nicht mehr zu finanzieren. Die Triodos Bank war die letzte von bisher 18 Banken, die bestätigen, Kohle nicht mehr zu finanzieren.

Die vollständige Presseerklärung dazu von Banktrack gibt es auf unserer englischen Webseite.   ... →

Divestment: Münster zieht Kapital aus klimaschädlichen Industrien ab

Als erste deutsche Stadt hat Münster beschlossen öffentliches Kapital aus klimaschädlichen Industrien abzuziehen. Der Finanz- und Hauptausschuss des Stadtrates legte am 4.11. fest, dass zwei städtische Fonds ab 2016 nicht mehr in die Gas-, Öl- und Kohleindustrie investieren dürfen. Der Antrag dazu stammte von den Grünen und der SPD. Die Stadt begründete ihr Entscheidung für ein Divestment damit, dass Investitionen in Kohle, Gas und Öl nicht mit Zielen des Klimaschutzes zu vereinbaren sind und zudem ein finanzielles Risiko tragen.   ... →

Neue Studie: Fossile Brennstoffe erhalten über 9 Mal mehr Finanzierung als erneuerbare Energien

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Die 25 weltweit größten privaten Banken vergaben zwischen 2009 und 2014 mindestens 931 Milliarden USD an fossile Energieunternehmen, wie die heute veröffentlichte Studie von Fair Finance Guide und BankTrack aufzeigt. In der selben Periode wurde von diesen Banken nur 98 Milliarden USD für die Finanzierung erneuerbarer Energien bereitgestellt.

Alexandre Naulot, Sprecher des Fair Finance Guide International, sagt dazu: “Diese Untersuchung ist die erste internationale Studie welche die Finanzierung von fossilen und erneuerbaren Energien durch private Banken vergleicht.   ... →

Weniger Investitionen in fossile Energie

Gute Nachrichten aus dem Energiesektor: Bis September 2015 kündigten 430 Institutionelle und 2000 private Anleger aus 43 Länder an, sich aus Investments in Kohle, Öl und Gas zurückzuziehen. Gleichzeitig sagten viele dieser Investoren zu, den Klimaschutz mit 785 Milliarden Dollar finanzieren zu wollen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden sich im Business Briefing zum nachhaltigen Investment vom Oktober 2015:

http://www.handelsblatt.com/meinhandelsblatt/newsletter/nachhaltige-investments/?ticket=ST-8582379-nq4CXdkG3WL0fSJbIoNC-s02lcgiacc01.vhb.de

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Westjordanland: Norwegischer Versicherer schließt Firmen aus

Das norwegische Versicherungsunternehmen KLP hat die Unternehmen HeidelbergCement (Deutschland) und Cemex (Mexiko) aus dem Investmentportfolio ausgeschlossen. Grund dafür sei die völkerrechtswidrige Ausbeutung nicht-nachwachsender Rohstoffe in den besetzten palästinensischen Gebieten.

Die Tochterunternehmen von HeidelbergCement und Cemex in Israel, Hanson Israel und RMC Group, sind zwei der 11 Unternehmen, die Steinbrüche im Gebiet des Westjordanlands betreiben. Keines dieser Unternehmen ist in palästinensischer Hand.   ... →