Erneut Kinderarbeit bei Amazon’s Zulieferer Foxconn festgestellt

 Amazons Zulieferer unter der Lupe (2018) | Bild (Ausschnitt): © Tim Reckmann [CC BY 2.0] - flickr

Anfang August berichtete die britische Tageszeitung The Guardian von fragwürdigen Praktiken des chinesischen Amazon-Zulieferers Foxconn. Aus Interviews mit Arbeitern*innen und geleakten, internen Dokumenten ging hervor, dass der Konzern hunderte chinesische Schüler*innen beschäftigte, die zu Überstunden und Nachtschichten genötigt wurden – Arbeitspraktiken, die laut chinesischem Arbeitszeitgesetz für Beschäftigte zwischen 16 und 18 Jahren verboten sind. Das offiziell als Praktikum definierte Verhältnis brachte den Schulen als Vermittlerrolle etwa 500 Yang (circa 63 Euro) pro Schüler ein.   ... →

Presseerklärung: Benachteiligung von Frauen – Noch kein Thema für deutsche Banken

Berlin, 07. März 2019 – Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März ruft Facing Finance deutsche Banken dazu auf, die geschlechterspezifischen Folgen ihrer Finanzierungen und Investitionen zu berücksichtigen.
Deutsche Banken haben bereits erste Maßnahmen ergriffen, um einer Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen in ihrem eigenen Bankbetrieb zu begegnen. „Insbesondere Großbanken haben aber keinerlei Prüfprozesse installiert, um die negativen Auswirkungen ihrer Finanzierungs- bzw.   ... →

Anglo American – Geplanter Ausbau der Minas-Rio Mine trotz undichter Pipeline

 Minas Rio Mine. Google Earth Image.  | Bild (Ausschnitt): © Google Earth - Google Earth

Der im Mai 2018 veröffentlichte Dirty Profits 6 Bericht dokumentiert Verstöße von Bergbauunternehmen gegen Umweltauflagen, Arbeits- und Menschenrechte. Ein dort angeführter Fall von Umweltverschmutzung betrifft den Bergbau- und Rohstoffverarbeitungskonzern Anglo American. So ereigneten sich im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais im März 2018 zwei Vorfälle, bei denen Lecks in der Eisenerz-Pipeline von Anglo American zu weitreichenden Umweltverschmutzungen führten.   ... →

Pressemitteilung: Deutsches Geld für Kriege im Nahen und Mittleren Osten

  • Großbanken unterstützen laut neuer Recherche Rüstungsfirmen, die in aktuelle Kriegsgebiete wie den Jemen exportieren
  • Auch Vermögensverwalter wie DWS und Deka profitieren massiv
  • Richtlinien der Finanzbranche schließen solche Rüstungsfirmen nicht aus

(Berlin, 18.7.2018) Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.   ... →

Publikationen zu Banken und Waffen

Dirty Profits: Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Kriesengebiete

Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.

Zu diesem Ergebnis kommt die heute veröffentlichte Studie „Dirty Profits – Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete“ der Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald.   ... →

Presseerklärung: Bankencheck 3.0 – Der Fair Finance Guide vergleicht zum dritten Mal Nachhaltigkeitsrichtlinien deutscher Geldhäuser

  Bild (Ausschnitt): © n.v.
  • Sparkasse KölnBonn mit 0 Punkten abgeschlagener Tabellenletzter
  • GLS Bank weiterhin an der Spitze
  • EthikBank bester Einsteiger
  • Die Branche zeigt sich insgesamt leicht verbessert
  • Deutliche Bewertungsunterschiede im Vergleich zu Nachhaltigkeitsratingagenturen

Berlin/Frankfurt (23.05.2018) – Gut 18 Monate nach der zweiten Überprüfung der sozialen und ökologischen Richtlinien deutscher Banken hat der Fair Finance Guide Deutschland heute seine dritte Untersuchung veröffentlicht.   ... →