Samarco Mineração: Neueste Entwicklungen im „Dammbruch-Verfahren“

 

Im November 2015 bricht ein Damm des Bergbauunternehmens Samarco und tötet 17 Menschen, verletzt 16 schwer und zerstört mehrere Dörfer völlig. Über zwei Jahre nach Brasiliens bisher größter Umweltkatastrophe können die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe für die Betroffenen immer noch nicht vollständig abgeschätzt werden.

Im März 2016 hatten Samarco und die Trägergesellschaften des Joint Ventures Vale und BHP Billiton mit der brasilianischen Regierung und den betroffenen Bundesstaaten eine Vereinbarung unterzeichnet (siehe hierzu unseren letzten Dirty Profits Bericht 6 und den damaligen Bericht auf unserer Website).   ... →

Münchener Rück weiter in Kritik wegen Beteiligung an Belo Monte Staudamm

Die Münchener Rückversicherungs- Gesellschaft (Munich Re) unterstützt weiterhin das hochumstrittene Staudammprojekt Belo Monte im brasilianischen Regenwald.

Dies kritisierten Nichtstaatliche Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung am 25. April (1). Die hohe Beteiligungssumme von 25% an Rückversicherungen mache das Unternehmen mitverantwortlich für die katastrophalen Folgen des Staudammbaus (2). Obwohl das Unternehmen sich als nachhaltig agierend präsentiere, so die Gegner, würde es durch die Absicherung des Projekts gegen internationale Richtlinien und seine eigenen Prinzipien verstoßen (3).   ... →

Vale S.A.: Vale an umstrittenem Dammprojekt Belo Monte beteiligt

Umweltbelastung in Brasilien

Der Staudamm Belo Monte im brasilianischen Regenwald ist ein sehr umstrittenes Projekt. Es wird trotzdem von Investoren wie beispielweise Vale unterstützt. Die Firma hat nämlich 1,4 Milliarden US-Dollar in den Bau investiert, um einen Anteil am Staudammbaukonsortium zu haben.

Belo Monte wird der drittgrößte hydroelektrische Staudamm weltweit sein und seine Fertigstellung ist für das Jahr 2015 angesetzt.   ... →