Samarco Mineração: Neueste Entwicklungen im „Dammbruch-Verfahren“

 

Im November 2015 bricht ein Damm des Bergbauunternehmens Samarco und tötet 17 Menschen, verletzt 16 schwer und zerstört mehrere Dörfer völlig. Über zwei Jahre nach Brasiliens bisher größter Umweltkatastrophe können die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe für die Betroffenen immer noch nicht vollständig abgeschätzt werden.

Im März 2016 hatten Samarco und die Trägergesellschaften des Joint Ventures Vale und BHP Billiton mit der brasilianischen Regierung und den betroffenen Bundesstaaten eine Vereinbarung unterzeichnet (siehe hierzu unseren letzten Dirty Profits Bericht 6 und den damaligen Bericht auf unserer Website).   ... →

Rio Tinto: Wegen Mitschuld an Kriegsverbrechen vor Gericht

Menschenrechtsverletzungen in Papua Neuguinea

Im Jahr 2000 wurde das britische Unternehmen Rio Tinto von Einwohnern der Insel Bougainville in Papua Neuguinea vor Gericht gebracht. Unter Anwendung des US Gesetzes zur Regelung von ausländischen Ansprüchen (Alien Tort Claims Act) wurden Umweltanklagen bereits verworfen; Beschuldigungen wegen Völkermordes und Kriegsverbrechen wurden allerdings im Jahr 2011 von einem US amerikanischen Gerichtshof wiederaufgenommen.   ... →