Kleidung von H&M und C&A wird von chinesischen Gefängnisinsassen produziert

 Wachturm eines Gefängnisses | Bild (Ausschnitt): © Rennett Stowe [CC BY 2.0] - flickr

 

Die Modegiganten H&M und C&A lassen in chinesischen Gefängnissen produzieren – so lautet der Vorwurf des britischen Journalisten und Privatermittlers Peter Humphrey, der zwischen 2013 und 2015 knapp zwei Jahre in der Nähe von Shanghai inhaftiert war. Verurteilt wurde er wegen illegaler Informationsbeschaffung im Zuge seiner Ermittlungen im Korruptionsskandal um GlaxoSmithKline, einem britischen Pharmaunternehmen, das Humphrey für den Fall angeheuert hatte.   ... →

Deutsche Unternehmen profitieren von Spannungen im südchinesischen Meer:

Deutsche, britische und französische Unternehmen exportieren Rüstungsgüter an mehrere sich im Konflikt zueinander befindende Länder am südchinesischen Meer, darunter China, Singapur und Malaysia. Dem Handelsblatt zufolge wird dadurch der Konflikt um Gebietsansprüche dieser Länder weiter angeheizt. Im Juli 2016 befand der Internationale Gerichtshof, dass China durch seine Territorialansprüche in der Region gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen habe.   ... →

IT-Industrie: Schlechte Arbeitsbedingungen auch für Praktikant_innen

Es ist keine Überraschung mehr, über die schlechten Arbeitsbedingungen in den chinesischen Zulieferbetrieben der IT-Industrie zu lesen. Das vielleicht bekannteste Beispiel ist das Unternehmen Foxconn, das als Zulieferer von Apple in die Schlagzeilen kam, als sich vor einigen Jahren mehrere Arbeiter_innen der Fabrik das Leben nahmen.

Doch auch bei anderen Betrieben sind die Bedingungen nicht besser.   ... →

Ermittlung gegen Schindler – Verdacht auf Unterschlagung und Bestechung

Am 24.09. holten die chinesischen Behörden zwei lokale Manager der Schweizer Firma Schindler, darunter auch der Geschäftsführer, zur Anhörung ein. Die Ermittlung gegen das Lift- und Rolltreppenhersteller erfolgt im Zuge einer umfänglichen Anti-Korruptions-Kampagne, die der Chinesische Präsident Xi Jinping bei seinem Amtsbeginn begann und bis heute schon mehrere Staatsbeamte und Führungskräfte der Industriebranche zu Fall gebracht hat.   ... →

China: Schwere Explosion bei einem Autozulieferer tötet 75 Menschen

Anfang August kam es in einer Werkhalle der metallverarbeitenden Firma Zhongrong Metal Products Co in Kunshan, einem Ort in der Nähe von Shanghai, zu einer Staubexplosion. 75 Menschen kamen dabei ums Leben und weitere 185 wurden verletzt. Berichten der örtlichen Behörden zufolge wurden die Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten, was letztlich die Staubexplosion in der Polierstation des Autozulieferers auslöste.   ... →

Presseerklärung: Vier Jahre Streubombenkonvention: Einsatz verboten! Investment erlaubt!?

(Berlin, 31.07.2014) Anlässlich des 4. Jahrestages des Inkrafttretens des  „Übereinkommens über Streumunition“ (1. August) fordert die Internationale Kampagne zum Verbot von Streumunition (Cluster Munition Coalition) die Staatengemeinschaft auf, dem Verbot beizutreten, den Vertrag zu ratifizieren und ihn vollständig umzusetzen.

Derzeit haben 113 Staaten das Übereinkommen unterzeichnet, 29 müssen das Abkommen allerdings noch ratifizieren. Noch immer zählen Russland, die USA und China nicht zu den Unterzeichnerstaaten, obwohl sie als die größten Anwender und Produzenten von Streubomben gelten.   ... →