Kleidung von H&M und C&A wird von chinesischen Gefängnisinsassen produziert

 Wachturm eines Gefängnisses | Bild (Ausschnitt): © Rennett Stowe [CC BY 2.0] - flickr

 

Die Modegiganten H&M und C&A lassen in chinesischen Gefängnissen produzieren – so lautet der Vorwurf des britischen Journalisten und Privatermittlers Peter Humphrey, der zwischen 2013 und 2015 knapp zwei Jahre in der Nähe von Shanghai inhaftiert war. Verurteilt wurde er wegen illegaler Informationsbeschaffung im Zuge seiner Ermittlungen im Korruptionsskandal um GlaxoSmithKline, einem britischen Pharmaunternehmen, das Humphrey für den Fall angeheuert hatte.   ... →

Das Myanmar Dilemma

Primark Filliale | Bild (Ausschnitt): © Xmate09 [CC BY-SA 3.0] - Wikimedia

Nachdem die Kleidungs- und Textilindustrie in Bangladesch und Pakistan schon lange unter fehlenden ethischen und ökologischen Mindeststandards produziert , wächst auch die Produktion in Myanmar rasant an. Möglicherweise ist hier schon eine Verlagerung der Produktionsstandorte zu erkennen, die auf die erhöhte globale Aufmerksamkeit gründet, die der Textilindustrie in Bangladesch nach der Katastrophe von Rana Plaza (2013 stürzte ein Fabrikgebäude ein, mehr als 1100 Menschen wurden getötet) zukommt.   ... →

Kik: Entschädigungssumme für die Opfer des Fabrikeinsturzes in Bangladesch steigt auf $1 Million

Beim Einsturz der Rana-Plaza Textilfabrik in Bangladesch im vergangenen Jahr starben 1183 Menschen, weitere 2000 wurden verletzt. Als Ursache wurde die kapazitätsüberschreitende Benutzung des Gebäudes festgestellt. Wie sich herausstellte, ließ nicht nur Kik seine Textilprodukte billig herstellen, auch Firmen wie Adler, C&A, Benetton und Mango waren Abnehmer der dort unter geringen Löhnen produzierten Artikel. Einen Monat nach dem Unglück beschlossen die westlichen Textilhersteller (siehe Vertragsunterzeichner hier), ein Abkommen über Gebäudesicherheit und Brandschutz abzuschließen.   ... →