Cargill und Bunge weiter an der Zerstörung des Regenwaldes in Bolivien und Brasilien beteiligt

Die neue Studie der Organisation Mighty Earth untersucht den Einfluss der weltweiten Fleischproduktion auf den südamerikanischen Regenwald. Besonders im Fokus steht hierbei die Soja-Produktion der beiden Großkonzerne Cargill und Bunge. Soja wird hauptsächlich als Futter in der Massentierhaltung verwendet. Die Soja-Produktion sorgt für immense Abholzung von Regenwald, da brasilianische und bolivianische Bauern in großem Umfang Bäume fällen, um ihre Anbaufläche zu steigern und größere Mengen liefern zu können.   ... →

Update: Dammbruch in Brasilien: Anklage gegen leitende Führungskräfte

Bento Rodrigues, Mariana, Minas Gerais Local: Distrito de Bento Rodrigues, Município de Mariana, Minas Gerais.Foto: Rogério Alves/TV Senado | Bild (Ausschnitt): © Créditos: Rogério Alves/TV Senado (CC BY 2.0) [CC BY 2.0] - Wikipedia

 

Nach dem verheerenden Dammbruchunglück im brasilianischen Teilstaat Minas Gerais im November 2015, von dem auch FACING FINANCE mehrfach berichtete, wurden 21 leitende Angestellte der Bergbauunternehmen Samarco Mineração, Vale S.A. und BHP Billiton von der Staatsanwaltschaft in Brasilien wegen Mordes angeklagt.

Dies sind nicht die ersten Anschuldigungen, die gegenüber den Unternehmen erhoben werden. Bereits im Mai reichten unabhängige brasilianische Staatsanwälte wegen der massiven Umweltzerstörungen eine Zivilklage gegen den brasilianischen Minenkonzern Vale S.A.   ... →

Nestlé: Kaffee kann Spuren von Zwangsarbeit enthalten

 Brasilianische Kaffeebohnen, Chess REO/ Flickr | Bild (Ausschnitt): © Albert Cesario [CC BY-NC-ND 2.0] - Flickr

Erneut muss sich Nestlé dem Vorwurf stellen, die Verletzung von grundlegenden Arbeits- und Menschenrechten entlang seiner Lieferkette nicht ausschließen zu können. Nach Vorwürfen der Kinderarbeit in der Côte d’Ivoire auf an Nestlé liefernden Kakaoplantagen und sklavenartigen Zuständen bei der Herstellung von Nestlés Katzenfutter in Thailand, stehen nun brasilianische Zulieferer für Nestlés Kaffeesparte wegen Zwangsarbeit in der Kritik – und somit auch diesmal wieder Nestlé selbst.   ... →

Münchener Rück weiter in Kritik wegen Beteiligung an Belo Monte Staudamm

Die Münchener Rückversicherungs- Gesellschaft (Munich Re) unterstützt weiterhin das hochumstrittene Staudammprojekt Belo Monte im brasilianischen Regenwald.

Dies kritisierten Nichtstaatliche Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung am 25. April (1). Die hohe Beteiligungssumme von 25% an Rückversicherungen mache das Unternehmen mitverantwortlich für die katastrophalen Folgen des Staudammbaus (2). Obwohl das Unternehmen sich als nachhaltig agierend präsentiere, so die Gegner, würde es durch die Absicherung des Projekts gegen internationale Richtlinien und seine eigenen Prinzipien verstoßen (3).   ... →

Ölpest vor Brasilien: Chevron muss weitere Strafe zahlen

Wegen der schweren Ölpest vor der brasilianischen Küste im November soll der US-Ölkonzern Chevron weitere Strafzahlungen in Millionenhöhe leisten. Die brasilianische Ölbehörde forderte am Montag weitere 17,5 Millionen Dollar vom Ölkonzern Chevron. Die Bussgelder würden wegen insgesamt 24 Rechtsverstössen verhängt, teilte die Behörde mit. Für die Ölpest vor dem Bundesstaat Rio de Janeiro, die im November 2011 durch eine Bohrung ausgelöst worden war, hatte Chevron die Verantwortung übernommen.   ... →

Vale S.A. : Streit über unbezahlte Abgaben

Steuerhinterziehung in Brasilien

In einem Streit über unbezahlte Abgaben in Brasilien haben Vale S.A. und die brasilianische Regierung eine Vereinbarung getroffen. Vale, größter Eisenerz-Erzeuger weltweit und zweit-größter Nickel-Erzeuger, wurde verpflichtet, vier Milliarden brasilianische Reais (circa 2,22 Milliarden US$) zu bezahlen. Ein entsprechender Antrag der brasilianischen Behörden betraf ursprünglich Abgaben für den Zeitraum von 1996 bis 2002, die mit dem Profit seiner nicht-brasilianischen Tochterunternehmen verbunden waren.   ... →