Anglo American in Menschenrechtsverletzungen in Brasilien verstrickt

Im März 2016 veröffentlichte das Human Rights and Business Center (Homa) den Bericht „Violations of Human Rights by Companies – The Case of Açu Port“, in dem die sozialen und ökologischen Folgen des Açu Hafen und das damit verbundene Minas-Rio Projekt aufgezeigt werden.

2007 begann der Bau des Açu Hafens, des größten logistisch-industriellen Hafenkomplexes Lateinamerikas. Er besteht aus zwei Terminals mit einer Gesamtfläche von 90 Quadratkilometern und liegt in der Gemeinde São João da Barra nördlich von Rio de Janeiro.   ... →

Münchener Rück weiter in Kritik wegen Beteiligung an Belo Monte Staudamm

Die Münchener Rückversicherungs- Gesellschaft (Munich Re) unterstützt weiterhin das hochumstrittene Staudammprojekt Belo Monte im brasilianischen Regenwald.

Dies kritisierten Nichtstaatliche Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung am 25. April (1). Die hohe Beteiligungssumme von 25% an Rückversicherungen mache das Unternehmen mitverantwortlich für die katastrophalen Folgen des Staudammbaus (2). Obwohl das Unternehmen sich als nachhaltig agierend präsentiere, so die Gegner, würde es durch die Absicherung des Projekts gegen internationale Richtlinien und seine eigenen Prinzipien verstoßen (3).   ... →