Pressemitteilung: Deutsches Geld für Kriege im Nahen und Mittleren Osten

  • Großbanken unterstützen laut neuer Recherche Rüstungsfirmen, die in aktuelle Kriegsgebiete wie den Jemen exportieren
  • Auch Vermögensverwalter wie DWS und Deka profitieren massiv
  • Richtlinien der Finanzbranche schließen solche Rüstungsfirmen nicht aus

(Berlin, 18.7.2018) Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.   ... →

Razzia in Commerzbank-Zentrale: Verdacht auf schwere Steuerhinterziehung

 Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main | Bild (Ausschnitt): © David Schiersner [CC BY 2.0] - flickr

Nach Berichten von n-tv und dem Handelsblatt hat die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft in der zweiten Novemberwoche die Geschäftsräume der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main sowie die Privathäuser von drei Beschuldigten durchsucht. Grund dafür ist der Verdacht auf schwere Steuerhinterziehung mittels Cum-Ex Geschäften rund um den Dividendenstichtag.

Laut der Generalstaatsanwaltschaft geht es um milliardenschwere Geschäfte aus den Jahren 2006 bis 2010, der Steuerschaden soll 40 Millionen Euro betragen.   ... →

Banking without Principles?! – Finanzhäuser schneiden in BankTrack Studie schlecht ab

Die Organisation BankTrack hat im Juni 2016 zum zweiten Mal die Studie „Banking with Principles? – Benchmarking Banks against the UN Guiding Principles on Business and Human Rights“ herausgegeben. Anhand von 12 Kriterien in vier Kategorien (‚Richtlinien‘, ‚Engagement für Sorgfaltspflichten‘, ‚Berichterstattung‘ und ‚Zugang zu Rechtsschutz‘, die auf den UN Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte beruhen, bewertete BankTrack die Aktivitäten der 45 größten Banken weltweit, darunter die Commerzbank und die Deutsche Bank.   ... →

Banken verabschieden sich von Kohle

Drei Monate vor der Pariser Klimakonferenz (COP 21) haben sich sechs Banken dem „Paris Pledge“ angeschlossen. Demnach verzichten die ASN Bank (Niederlande), die Banco Fie (Bolivien), die Ekobanken (Schweden), die New Resource Bank (Kalifornien – USA), die Ethikbank und die Umweltbank (beide Deutschland) zukünftig auf Investitionen, bei denen mit Kohlegewinnung oder Kohleverstromung Profite gemacht werden. Dieses Versprechen ist an eine von „350.org“ initiierte Kampagne angelehnt und hat zum Ziel die Treibhausgasproduktion durch eine Umlenkung privater Investitionen zu senken.   ... →

Weltweite Manipulationen beim Devisenhandel

Seit inzwischen einem Jahr ermitteln Finanzbehörden, ob es erneut zu Manipulationen auf den Märkten und zu Absprachen zwischen den Händlern (Banken) kam. Dieses Mal handelt es sich jedoch nicht um den Referenzzinssatz Libor, sondern um Wechselkurse. Der Devisenmarkt gilt mit seinem täglichen Handelsvolumen von etwa fünf Billionen Dollar (3,6 Billionen Euro) als größter Finanzmarkt weltweit. Auch wenn Aufseher der Märkte bereits im Juli 2006 Anzeichen für eine Manipulation bemerkten, wurden die Hinweise nicht weiter verfolgt, da die Händler, die nun unter Verdacht des Betruges stehen, selbst in dem Komitee zur Überwachung des Devisenhandels sitzen.   ... →