SPD fordert auf Europaebene klares und verbindliches Verbot autonomer Waffen – Außenminister Heiko Maas unter Druck

SPD fordert verbindliches Verbot autonomer Waffen auf Europaebene (© European Union 2014 – European Parliament via Flickr) CC BY-NC-ND 2.0

Die SPD Abgeordneten im Europäischen Parlament haben heute eine Stellungnahme veröffentlicht, die ein international rechtlich verbindliches Verbot vollständig autonomer Waffensysteme fordert, die ohne bedeutende menschliche Kontrolle tödliche Angriffe durchführen können. Sie repräsentiert damit die Position aller Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die in einer Resolution festgesetzt wurde, die heute, am 12.   ... →

Presseerklärung: Killer Roboter vorerst in Sicherheit

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Kleine Minderheit von Staaten, darunter USA, Russland, Frankreich und Deutschland blockiert weiter alle völkerrechtlich verbindlichen Maßnahmen gegen autonome Waffen.

(Berlin, 2.9.2018) Am Ende des einwöchigen Treffens von Regierungsexperten zu autonomen Waffen wurde am 1. September um 1:15 Uhr und nach zähen Gesprächen eine Einigung über einen gemeinsamen Bericht erzielt. Ergebnis: Die 88 Staaten, die am sechsten Treffen über tödliche autonome Waffensysteme im Rahmen des Übereinkommens über konventionelle Waffen (CCW) teilnahmen, konnten sich lediglich darauf einigen, der CCW-Jahrestagung im November zu empfehlen, die (unverbindlichen) Beratungen zu diesem Thema im nächsten Jahr fortzusetzen.   ... →

Wolfgang Thierse fordert verpflichtende Vereinbarung zum Verbot autonomer Waffen

 Aufruf gegen autonome Waffensysteme am Brandenburger Tor am 24.08.18. | Bild (Ausschnitt): © Facing Finance

Mit dem Aufruf Killer Roboter Stoppen, Koalitionsvertrag einhalten und völkerrechtliches Verbot einfordern, richtete sich die Nichtregierungsorganisation Facing Finance vergangenen Freitag an die Bundesregierung. Unterstützt wurde der Aufruf von Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., und Ute Finckh-Krämer (SPD) sowie zahlreichen BürgerInnen und VertreterInnen aus Zivilgesellschaft und Medien.

„Killer Roboter beachten keine Menschenrechte, kennen kein moralisches Handeln.   ... →

Einladung zum Aufruf gegen autonome Waffensysteme am 24.08.2018 am Brandenburger Tor in Berlin

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Datum: Freitag, 24.08.2018, 13.00 Uhr
Ort: Pariser Platz am Brandenburger Tor
10117 Berlin

Die Roboter kommen zum Brandenburger Tor !! 

Und wir möchten Sie herzlich dazu einladen mit unseren demonstrierenden Robotern am Freitag, den 24.08.2018 um 13 Uhr am Brandenburger Tor an einem Aufruf gegen autonome Waffensysteme teilzunehmen! Rufen Sie mit uns die Bundesregierung auf, ihr seit 2013 bestehendes Koalitionsversprechen endlich einzulösen und bei den Vereinten Nationen in Genf noch in diesem Jahr ein Verbot von autonomen Waffensystemen zu fordern!   ... →

Ausschlusskriterium Künstliche Intelligenz: Norwegischer Pensionsfond überprüft Investments

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Der norwegische Pensionsfond, zugleich größter staatlicher Staatsfond der Welt, hat angekündigt seine Investitionen in Unternehmen, die mit der Entwicklung von künstlicher Intelligenz in Zusammenhang stehen, zu . Das sagte Johan H. Andresen, Vorsitzender des Ethikrats des Fonds, vergangene Woche in einem Interview.

Der norwegische Pensionsfond verwaltet ein Vermögen, welches Ende 2017 bei umgerechnet rund 885 Milliarden Euro lag.   ... →

Presseerklärung: Scheitert der heute beginnende VN-Verbotsprozess zu autonomen Waffensystemen?

 "Group of Governmental Experts"-Meeting im Rahmen des CCW am 13.11.2017 in Genf | Bild (Ausschnitt): © Facing Finance

Deutschland und Frankreich wollen mit einem unverbindlichen Verhaltenskodex „Killer Roboter“ in Schach halten und entfernen sich vom Ziel eines präventiven, völkerrechtlich verbindlichen Verbotsvertrages. Rüstungsindustrie soll helfen und beraten.

(Berlin / Genf, 13.11.2017) – Nach jahrelangem, ergebnislosen Meinungsaustausch über ein Verbot autonomer Waffensysteme (Lethal Autonomous Weapon Systems / LAWS) im Rahmen der VN-Waffenkonvention zu bestimmten, konventionellen Waffen (Certain Conventional Weapons / CCW) droht der Verbotsprozess in der kommenden Woche (13.-17.11.2017) endgültig zu scheitern.   ... →