Obama-Regierung genehmigt Shell umstrittene Ölbohrungen in der Arktis

Am Montag erteilte das US-Innenministerium dem Ölkonzern Royal Dutch Shell die lang bemühte Genehmigung in der ölreichen Tschuktschensee vor der Küste Alaskas unterhalb des Meeresbodens zu bohren. Bereits im Mai waren Bohrungen in den höheren Ebenen gestattet worden, jedoch fehlte dem britisch-niederländischen Konzern bis dahin noch eine spezielle Sicherheitsausrüstung, um Lecks zu verhindern.

Das Gebiet in der Arktis gilt als heiß umkämpft: Forscher vermuten unter dem eisigen Gewässer bis zu 90 Milliarden Barrel ÖL also 30 Prozent der weltweit ungenutzten Vorkommen.   ... →

Gazprom: Lieferung von 70.000 Tonnen Öl aus der Arktis

Unbeeindruckt von der Krise um die Ukraine hat Gazprom die ersten 70.000 Tonnen Öl von seiner umstrittenen Ölplattform Prirazlomnaya in der Arktis auf den Weg gebracht, die von Rotterdam aus verschifft werden sollen. Dies gab der russische Präsident Wladimir Putin im April 2014 bekannt. Wegen ihrer Proteste gegen Prirazlomnaya waren im Herbst 2013 Greenpeace-Aktivisten 2 Monate lang in Russland inhaftiert und nur durch eine Amnestie freigelassen worden.   ... →