Update: Südafrikas Oberster Gerichtshof lässt Sammelklage gegen Bergbaukonzerne zu

Fast 500 000 ehemaligen oder gegenwärtigen Minenarbeiter*innen wird durch die Entscheidung des Gerichts in Johannesburg die Möglichkeit gegeben, gemeinsam 32 Bergbauunternehmen auf Schadensersatz in Millionenhöhe zu verklagen. Dadurch können nun tausende Geschädigte der ursprünglichen Kläger*innengruppe von rund 60 Personen beitreten. Auch die Angehörigen bereits verstorbener Arbeiter*innen haben so eine Chance auf Schadensersatz,.

Die Arbeiter*innen werfen den Unternehmen vor, sie wissentlich jahrzehntelang gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt zu haben, ohne dass adäquate Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.   ... →

Ghana: AngloGold Ashanti wegen Verstoß gegen Bergbau- und Rohstoffgesetz angeklagt

Bauern aus fünf verschiedenen Gemeinden in Ghana bezichtigen AngloGold der Missachtung ihrer Menschenrechte. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, gegen Bergbau- und Rohstoffgesetz zu verstoßen, welches eine Einigung über die Landnutzung zwischen Gemeinden und Unternehmen vorschreibt. Die Bauern beziehen sich hier auf den Ausbau des Obuasi-Bergbaus, die in Kooperation mit Randgold geplant und entwickelt wird.

„In unserem Fall drang die AGA zuerst in unser Land ein, zerstörte die Ernte und als dann Druck aufkam entschloss sie sich, Verhandlungen mit den betroffenen Bauern zu aufzunehmen.   ... →

Minenunternehmen müssen indigenes Gebiet verlassen

Ein kolumbianisches Gericht verurteilte Ende September 11 Minenunternehmen dazu, ihre Aktivitäten im Nordwesten des Landes einzustellen und das Land der indigenen Gemeinde der Embera Katio, die traditionell auf diesem Land leben, zurückzugeben. Nach Angaben der UN leben in Kolumbien über 87 indigene Völker mit über 1,3 Millionen Menschen, deren Existenz auch durch den seit Jahrzehnten schwelenden Konflikt zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC bedroht ist.   ... →

AngloGold Ashanti: Bauarbeiten im Distrikt Ituri beginnen; Bevölkerung außen vor

Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Republik Kongo

AngloGold Ashanti entwickelt derzeit eine Goldmine im Distrikt Ituri in der DR Kongo. Probleme wie mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt, soziale Konflikte, fehlende Zustimmung der Anwohner, Vertreibung und nachlässige Unternehmensverantwortung werden zunehmend diskutiert.

Trotz jahrelangen Dialogs reagiert AngloGold Ashanti weder auf die Grundforderungen der Einwohner noch ist das Unternehmen transparent in Bezug auf seine Projektplanungen.   ... →

AngloGold Ashanti: Von Goldminenkonzern angestellte Sicherheitskräfte schießen auf Einwohner

Menschenrechtsverletzungen in Ghana

Am 10. August 2011 schossen Sicherheitskräfte in der Nähe von Obuasi, Ghana, auf Kwame Eric of Binsere, einen 23 jährigen Mann, der unerlaubt das Gelände von AngloGold Ashanti betrat. Das Unternehmen setzt private Sicherheitsfirmen zur Überwachung seiner Gelände ein.

2006 beauftragte AngloGold Ashanti das Militär mit der Überwachung seines Geländes. Am 2. August 2006, als einige Bauern einen Weg um die Schuttdeponie des Unternehmens benutzten, da diese den Weg zu ihren Bauernhöfen versperrte und somit verlängerte, wurden sie von den militärischen Einsatzkräften angeschossen.   ... →

AngloGold Ashanti: Landnahme

Menschenrechtsverletzungen in Ghana

Der Fall James Sarpong: Als AGA 2009 mit einschüchternden Methoden versuchte, für neue Deponien ihres Abraums die Anwohner aus ihren Dörfern zu vertreiben, blieb James Sarpong hartnäckig. Er widerswtzte sich dem Druck des Bergbauunternehmens und verließ sein Dorf nicht.

Doch im Juni 2009 beantragte AngloGold Ashanti beim Gericht in Sekondi-Takoradi einen Räumungsbefehl für das Eigentum von James Sarpong.   ... →