Anglo American in Menschenrechtsverletzungen in Brasilien verstrickt

Im März 2016 veröffentlichte das Human Rights and Business Center (Homa) den Bericht „Violations of Human Rights by Companies – The Case of Açu Port“, in dem die sozialen und ökologischen Folgen des Açu Hafen und das damit verbundene Minas-Rio Projekt aufgezeigt werden.

2007 begann der Bau des Açu Hafens, des größten logistisch-industriellen Hafenkomplexes Lateinamerikas. Er besteht aus zwei Terminals mit einer Gesamtfläche von 90 Quadratkilometern und liegt in der Gemeinde São João da Barra nördlich von Rio de Janeiro.   ... →

Update: Südafrikas Oberster Gerichtshof lässt Sammelklage gegen Bergbaukonzerne zu

Fast 500 000 ehemaligen oder gegenwärtigen Minenarbeiter*innen wird durch die Entscheidung des Gerichts in Johannesburg die Möglichkeit gegeben, gemeinsam 32 Bergbauunternehmen auf Schadensersatz in Millionenhöhe zu verklagen. Dadurch können nun tausende Geschädigte der ursprünglichen Kläger*innengruppe von rund 60 Personen beitreten. Auch die Angehörigen bereits verstorbener Arbeiter*innen haben so eine Chance auf Schadensersatz,.

Die Arbeiter*innen werfen den Unternehmen vor, sie wissentlich jahrzehntelang gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt zu haben, ohne dass adäquate Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.   ... →

Bewegung in der Bergbaubranche: Investoren fordern mehr Transparenz bezüglich Umweltfolgen

Lange Zeit haben die meisten Banken und Vermögensverwalter Umweltfolgen von Bergbauaktivitäten bei Investitionsentscheidungen kaum beachtet. Doch möglicherweise zeichnet sich hier ein Wechsel ab. Anleger und Investoren von Unternehmen wie AngloAmerican, Glencore und Rio Tinto fordern mehr Transparenz über die CO2-Emissionen und die Strategien zum Klimawandel von ihren Portfoliounternehmen. Diese Forderung wird auch von einigen der weltweit größten Investmentfonds unterstützt.   ... →

Irreparable Umweltverschmutzung: Minenbetreiber Anglo American Sur muss zahlen

 Die chilenische Aufsichtsbehörde für Umweltschutz hat Anglo American Sur zu einer Strafe von rund 6,2 Millionen Dollar verurteilt. Dies geht aus einem Bericht der Behörde hervor. Demnach wurden in den Jahren 2013 und 2014 unter anderem Säureabflüsse aus einer Abraumhalde der Mine Los Bronces festgestellt, die die Umgebung zum Teil irreparabel geschädigt hätten. Diese Abflüsse verschmutzen bereits seit neun Jahren und mit Wissen der Firma die Umgebung, ohne das Schritte zur Behebung des Problems eingeleitet wurden.   ... →

Chinas ‚Going Global‘ Strategie

Seit WTO-Beitritt im Jahre 2001 steigen die chinesischen Auslandsinvestitionen und damit Chinas Integration in die wirtschaftliche Globalisierung. Diese Entwicklungsrichtung wird auch Going Global Strategie genannt. Das Gesamtanlegevermögen wird auf rund $4,6 Billionen geschätzt was China zu einem der „Hauptstrippenzieher“ der Finanzwelt macht, noch vor den Vereinigten Staaten und Japan. Die Chinesische Zentralbank ist mit einer Summe von $3,9 Billionen der weltweit größte staatliche Investor.   ... →