Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen

Auf dem Weltgipfel für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro haben zunächst 154 Staaten die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) gezeichnet. Dieses multilaterale Übereinkommen trat 1994 in Kraft. Aktuell haben 194 Unterzeichnerstaaten sowie die EU als regionale Wirtschaftsorganisation die Klimarahmenkonvention ratifiziert. Mit der Klimarahmenkonvention erkennt die internationale Staatengemeinschaft weltweite Klimaänderungen als ernstes Problem an und verpflichtet sich zum Handeln. Die Industriestaaten verpflichten sich zunächst in Artikel 4.2(a) bis zum Jahr 2000 oder eher, die Treibhausgasemissionen auf den Stand des Jahres 1990 zurückzuzuführen. Entwicklungsländer haben angesichts ihrer sehr viel geringeren Pro-Kopf-Emissionen keine Minderungsverpflichtungen. Alle Staaten werden zu regelmäßiger Berichterstattung ihrer Treibhausgasemissionen und Minderungsmaßnahmen verpflichtet, wobei die Industriestaaten jährlich berichten müssen und stringenten Regeln und Überprüfungen unterworfen sind.

Auf der Pariser Klimaschutzkonferenz (COP21) im Dezember 2015 schlossen 195 Länder das allererste allgemeine, rechtsverbindliche weltweite Klimaschutzüberkommen ab.

 

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