UN Erklärung über die Rechte der indigenen Völker

Die Erklärung über die Rechte der indigenen Völker wurde 2007 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Unterstützung von 144 Staaten angenommen. Es gab 4 Gegenstimmen (Australien, Kanada, Neuseeland und die USA) sowie 11 Enthaltungen.

Sie hebt das Verbot der Diskriminierung indigener Völker hervor und spricht ihnen das Recht auf Land und Selbstbestimmung zu. Außerdem unterstreicht sie nochmals die Notwendigkeit der freien und informierten Zustimmung, die mit ihnen erreicht werden muss, bevor ihr Land zu anderen Zwecken genutzt werden kann. 

Auch wenn diese UN-Erklärung kein rechtlich bindendes Instrument ist, schätzen Vertreter indigener Völker und der Zivilgesellschaft  sie doch als Messlatte ein, anhand derer die Respektierung der indigenen Völker in Zukunft beurteilt werden könne.

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